Kaiserslautern Friedensgebet in der Stiftskirche: Trost und Zuspruch für Betroffene
„Wir hatten die Hoffnung, dass es nicht losgeht“, berichtet Besier. „Jetzt, wo der Krieg angefangen hat, wollen wir der Opfer gedenken und Trost und Zuspruch für Betroffene, Angehörige und Ukrainer spenden“.
Aufgerufen zu dem Friedensgebet hatten die Stiftskirchengemeinde, die Arbeitsstelle Frieden und Umwelt der Evangelischen Kirche der Pfalz und die Friedensinitiative Westpfalz. Knapp 40 Menschen kamen zu dem Gebet in die Kirche. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von Norbert Christmann, der mit seinem Saxofon das Kirchenschiff mit ruhiger und berührender Musik erfüllte.
Es solle kein Gebet gegen jemanden sein, sondern eine Bitte um Frieden, so Besier. „Krieg ist um Gottes Willen kein Mittel, um Konflikte zu lösen.“ Weitere Worte richteten Erika Christmann von „Frauen wagen Frieden“ und der Referent des Landesjugendpfarramtes, Michael Borger, an die Besucher. Das Gebet, so Pfarrer Besier, soll ab jetzt jeden Donnerstag um 18.30 Uhr in der Stiftskirche stattfinden. Auf einer Friedensfahne, die vor dem Altar auf dem Boden lag, wurden zahlreiche Kerzen angezündet.
Nach dem gemeinsamen Gebet läuteten minutenlang die Glocken der Stiftskirche.
Info
Am Sonntag, 27. Februar, 11 Uhr, findet in St. Rochus Hohenecken eine Heilige Messe mit der ukrainischen griechisch-katholischen Gemeinde statt. Angesichts des Kriegs, in den die Ukraine hineingezogen wurde, wolle man besonders für den Frieden beten und ein gemeinsames Zeichen für Frieden und Solidarität setzen, so Pfarrer Martin Olf. Im Gottesdienst gilt die 3G-Regel. Dieser wird live über den Youtube-Kanal von Heilig Geist übertragen: http://live.heiliggeist-kl.de.