Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel FCK-U19 kurz vor dem Einzug ins Achtelfinale

Er hat ein klares Ziel: FCK-U19-Trainer Eimen Baffoun will mit seinem Team das Achtelfinale der DFB-Nachwuchsliga erreichen.
Er hat ein klares Ziel: FCK-U19-Trainer Eimen Baffoun will mit seinem Team das Achtelfinale der DFB-Nachwuchsliga erreichen.

Nur noch ein Schritt trennt die A-Junioren des 1. FCK von der K.-o.-Phase der DFB-Nachwuchsliga. Ein Remis in Hannover würde schon reichen. Doch der Gegner hat Rückenwind.

Die U19 des 1. FC Kaiserslautern steht kurz davor, den Einzug ins Achtelfinale der DFB-Nachwuchsliga perfekt zu machen. Bereits bei der Begegnung am Samstag (11 Uhr) in Hannover könnte es soweit sein. Doch schon im Hinspiel bereitete der Gegner Probleme.

Es geht in den Endspurt: Noch drei Spieltage liegen vor den Teams der Liga A, ehe die besten vier Mannschaften jeder Gruppe in die K.-o.-Phase einziehen. Dort warten zunächst die Achtelfinals bis hin zum großen Finale um die deutsche Meisterschaft der A-Junioren.

Resultat harter Arbeit

Für die Roten Teufel, die aktuell auf Platz zwei ihrer Gruppe stehen, bietet sich am Wochenende bereits die Chance, dank eines starken Torverhältnisses mit einem Unentschieden das Ticket für die nächste Runde zu lösen - ein Ereignis, das viele so wohl zu Beginn der Saison nicht erwartet hätten. „Bei der individuellen Qualität der Gegner ist das natürlich überraschend“, sagt FCK-Trainer Eimen Baffoun. „Aber das ist kein Glück oder Zufall, dass wir da stehen, wo wir jetzt stehen - nicht nach so vielen Spieltagen. Es ist das Resultat und der Lohn unserer akribischen und harten Detailarbeit gemeinsam mit den Jungs.“

FCK-U19 will die Lorbeeren ernten

Nun gilt es am Samstag gegen Hannover, die Lorbeeren zu ernten. Der Gegner steht mit acht Punkten auf dem fünften Tabellenplatz - wäre also aktuell gerade nicht mehr in der K.-o.-Phase dabei. Der Rückstand auf Rang vier beträgt allerdings nur zwei Zähler. Zusätzlich tritt der kommende Gastgeber auch noch mit einer ordentlichen Portion Rückenwind an: Im letzten Ligaspiel feierten die Niedersachsen einen 3:2-Erfolg gegen Bayern München. Auch Baffoun warnt: „Das Ergebnis war für uns keine Überraschung. Wir schätzen den Gegner deutlich stärker ein, als es die Tabelle aussagt, und haben großen Respekt vor der Aufgabe.“

Der Trainer kann da nur zu gut aus eigener Erfahrung sprechen. Auch die Roten Teufel hatten im Hinspiel ihre Probleme mit den 96ern. Beim 2:2 in Kaiserslautern bemängelte er vor allem die Chancenverwertung und das letzte fehlende Quäntchen Wille seiner Elf: „Damals sind wir nicht richtig an unser Limit gekommen. Es wäre mehr für uns drin gewesen. Aber über die restliche Saison hinweg haben wir gezeigt, dass wir daraus gelernt haben. Das wollen wir jetzt auch in Hannover beweisen.“

Den Roten Teufeln bietet sich also die Chance auf Wiedergutmachung und gleichzeitig die Möglichkeit auf den frühen Einzug ins Achtelfinale. Für diesen wichtigen Saisonendspurt tankte die FCK-Elf zuletzt nochmal ordentlich Kraft auf: Während der zweiwöchigen Spielpause hatte das Team - dank individueller Trainingspläne - eine Woche frei. „Das hat den Jungs gut getan. Sie wirkten im ersten Training danach freier, die Stimmung war gut. Jetzt können wir die letzten Wochen fokussiert angehen“, so Trainer Baffoun.

Ohne den Kapitän

Dabei sein werden allerdings nicht alle aus dem bewährten U19-Kader: Kapitän Linus Tautenhahn hat sich inzwischen einen festen Platz im Kader der FCK-U21 erspielt. Seine Rolle bei der U19 übernimmt Yanis Sahib aus der U17. Bereits gegen Borussia Mönchengladbach hatte der junge Spieler einen guten ersten Auftritt hingelegt. Auch Ben Jungfleisch und Kian Ramadani trainierten unter der Woche bei der U21, ihre Einsätze sind daher noch offen. Es wären jedenfalls „harte Ausfälle“, wie Baffoun anmerkt.

Doch auch diesen Gegebenheiten wird die FCK-Elf trotzen müssen, um den letzten Schritt in Richtung Achtelfinale zu gehen: „Das klare Ziel ist, unter die Top Vier zu kommen. Wir brauchen ein Unentschieden, wollen aber natürlich den Sieg“, so die Marschroute des Trainers.

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