Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel FCK-U17 muss sich mit einem 1:1 gegen SV Wehen Wiesbaden begnügen

Laufduell zwischen Moritz Müller vom FCK (in Rot) und Rafael Skakovskij (SV Wehen Wiesbaden).
Laufduell zwischen Moritz Müller vom FCK (in Rot) und Rafael Skakovskij (SV Wehen Wiesbaden).

Mit dem 1:1-Unentschieden konnten die U17 des 1. FC Kaiserslautern und der SV Wehen Wiesbaden gut leben. Bei den Lautrern war es bislang der schlechteste Auftritt in der laufenden Saison der U17-DFB-Nachwuchsliga.

Trainer Maurizio de Vico war mit der Leistung gegen Wehen Wiesbaden nicht sonderlich zufrieden. Doch hinter allem steckt auch ein Lernprozess. „Wir kamen nicht gut ins Spiel rein“, sagte der FCK-Trainer. Seiner Mannschaft fehlte es am sogenannten Fingerspitzengefühl. Phasenweise hatte der FCK auch seine Ballbesitzphasen. Doch diese wurden oft zu ungeduldig ausgespielt. Dazu prägten viele technische Fehler das Spielbild. „Wir müssen den Gegner eigentlich mehr zum Laufen kriegen“, kritisierte de Vico, dessen Schützlinge bislang stets mit voller Spiellust in die Partie starteten.

Trotz allem war es seine Mannschaft, die nach 25 Minuten jubeln durfte. Albin Kurpejovic trat einen Standard. Und Abnehmer Samet Acar setzte den Ball über den Torwart hinweg in die Maschen. Auch nach der etwas glücklichen Führung kamen die Lautrer nicht auf die Intensität, die sie in den vergangenen Spielen an den Tag legten. Großartig unterlegen waren die Jungs vom FCK aber nicht. Wenn Wehen zu Chancen kam, dann über Fehler der Lautrer. Und diese konnte der Gast nicht verwerten, sodass es letztlich mit einer 1:0-Führung in die Kabinen ging.

Viele technische Fehler

Nach der Pause kamen die Roten Teufel besser in die Partie. Taktische Umstrukturierungen führten zu mehr Leichtigkeit. „Wir haben einen Ticken sauberer und einfacher gespielt“, erklärte der Coach. Doch die nötige Konsequenz im letzten Drittel fehlte nach wie vor. Auf der anderen Seite erzielte Eyuep Dayan in der 53. Minute per Kopf nach einem Eckball das 1:1. Ansonsten wurde der Gast noch ein weiteres Mal gefährlich. Ein Distanzschuss in der 65. Minute war jedoch für FCK-Torwart Moritz Müller nicht mehr als eine Prüfung.

Aber auch der FCK hatte noch eine gute Gelegenheit. Außenspieler Moritz Jung brachte eine gute Flanke in die Mitte. Und dabei glückte Orlind Tushi fast ein Kunststück. Er setzte zum Fallrückzieher an und traf den Ball nicht schlecht. Doch der Gästetorwart konnte parieren. Ansonsten war auch der zweite Abschnitt von technischen Fehlern geprägt. Es war einfach der Wurm drin. Demzufolge kann sich keiner wirklich über das 1:1 beschweren. „Wir können mit dem Ergebnis zufrieden sein“, erklärte de Vico. Doch der optimistisch nach vorn blinkende Trainer führte weiter aus: „Wir werden die Partie analysieren und versuchen, es nächste Woche besser zu machen.“ Am nächsten Sonntag steht das Heimspiel gegen die punktgleiche Viktoria Köln an.

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