Kaiserslautern FCK gegen KSC: Vereinzelte Körperverletzungen zwischen Fans
Körperverletzungen zwischen rivalisierenden Fans, Pyrotechnik, der Diebstahl von Fanutensilien – trotz einiger Vorkommnisse zieht die Polizei nach dem Südwestderby zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und dem Karlsruher SC eine positive Bilanz.
49.000 Zuschauer haben am Samstag den 3:1-Sieg zwischen dem FCK und dem KSC auf dem Betzenberg verfolgt. Darunter waren laut Polizei etwas mehr als 4000 Gästefans. Das Derby habe eine gewisse Brisanz, dessen sei man sich bewusst, sagte Polizeisprecher Kai Fauss. Deshalb fielen die Sicherheitsvorkehrungen am Samstag auch höher aus als bei manch anderen FCK-Spielen. Aus Polizeisicht verlief das Zweitligaderby letztlich „weitgehend friedlich“. Vor und Nach dem Spiel sei es im Stadionumfeld zu vereinzelten Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Fangruppen gekommen. Es blieb bei leichten Verletzungen, die vom Rettungsdienst versorgt wurden, so die Polizei. Strafanzeigen wird es wegen des Zündens von Pyrotechnik geben, wie die Polizei mitteilt. Unter anderem vor dem Anpfiff waren im Block der KSC-Fans Rauchtöpfe gezündet worden. Auch dem Diebstahl von Fanutensilien geht die Polizei nach. Die Einsatzkräfte hatten die KSC-Fans, die unter anderem mit einem Sonderzug angereist waren, zum Stadion begleitet, dafür den Elf-Freunde-Kreisel zeitweise gesperrt. Gegen 16 Uhr konnte die Polizei eine erste Bilanz ziehen. Die meisten Gästefans waren zu diesem Zeitpunkt bereits auf der Heimreise oder warteten im Zug auf dessen Abfahrt.