Basketball
FCK bläst Schlusslicht aus
Beim 84:62 (46:35)- Erfolg gegen den Tabellenletzten stach vor allem Victor Onwudiwe hervor. Der junge Bulgare hat sich nach anfänglichen Schwierigkeiten zu einer echten Konstante entwickelt. Er steuerte 20 Punkte, sechs Rebounds und zwei Korbvorlagen bei. Der 22-Jährige, der bis zu seinem Wechsel in die Westpfalz in Österreich unter Vertrag stand, steht sinnbildlich für die positive Entwicklung der gesamten Mannschaft. Der 2,00 Meter große Forward spielt für sein Alter schon recht abgeklärt, leistet sich vergleichsweise wenig Ballverluste und trifft im Schnitt jeden zweiten Wurf. Gegen Bensheim stellte Onwudiwe unter Beweis, dass er auch ein guter Distanzschütze ist. Von vier Versuchen brachte er drei im Korb unter.
Überhaupt wusste der FCK die ihm gewährten Freiräume diesmal klug zu nutzen, wie die starke Team-Dreierquote (8/18) offenbarte. Beide Mannschaften brauchten eine Weile, um zur ungewohnten Tip-Off-Zeit unter der Woche auf Betriebstemperatur zu kommen. Bis zum Stand von 12:11 (7.) boten beide Teams offensiv nur wenig an, ehe der FCK das erste Viertel mit einem 8:1-Lauf zum 20:12 (10.) klar für sich entschied. Dank ihrer guten Quote von außen gelang es den Lauterern, ihre Führung kurz vor der Pause bis auf 16 Punkte (46:30/19.) auszubauen. Es lief alles in Richtung der Barbarossastädter, bei denen sich im zweiten Viertel sieben verschiedene Schützen in die Korbjägerliste eintrugen.
Kurzzeitiges Aufbäumen
Während die Roten Teufel im ersten Durchgang jeden zweiten Distanzwurf versenkten, sorgte Bensheim von außen kaum für Gefahr. Das Spiel der Gäste war viel zu eindimensional. Fast alles lief über Philip Jenkins. Aufwand und Ertrag standen bei dem flinken US-Amerikaner in einem krassen Missverhältnis, seine 24 Punkte gingen zu Lasten einer schwachen Trefferquote (8/28). Nach der Pause kamen die Gäste noch einmal kurzzeitig auf, weil die Würfe von außen jetzt fielen. Beim Stand von 46:53 (26.) gegen sich witterte der VfL noch einmal Morgenluft, die Roten Teufel hatten jedoch die passende Antwort parat.
Beflügelt von ihren beiden schnellen Guards Kevin Croom und Joseph Feraci bauten die Hausherren ihre Führung bis zum Ende des dritten Viertels mit einem 12:1-Zwischenspurt auf 65:47 (30.) entscheidend aus. Im Schlussabschnitt, den der FCK mit 12:11 für sich entschied, passierte nicht mehr viel. Unter dem Strich stand ein hochverdienter Sieg für die Roten Teufel, die mit einer Bilanz von fünf Siegen bei sieben Niederlagen in die dreiwöchige Winterpause gehen. Das erste Spiel im neuen Jahr steht am 8. Januar (15 Uhr) in Ludwigsburg auf dem Programm.
So spielten sie
1. FC Kaiserslautern: Onwudiwe (20), Feraci (18), Groh (14), Croom (10), Minguillon (7), Ellis, Herzog (je 6), De Sousa (3), Garner – Spielfilm: 12:11 (7.), 20:12 (10.), 30:26 (15.), 46:30 (18.), 46:35 (20.), 53:46 (26.), 65:47 (30.), 78:60 (35.), 84:62 (40.) – Beste Spieler: Onwudiwe, Feraci –keiner – Zuschauer: 100 – Schiedsrichter: Jeribi/Koal