Fußball
FCK-A-Junioren krönen mit Derbysieg die Rückrunde
Die U19 des 1. FC Kaiserslautern belohnt sich in der DFB-Nachwuchsliga für eine souveräne Rückrunde. Sie macht gegen Karlsruhe bereits vor dem letzten Spieltag den Einzug in Liga A klar.
Derby gewonnen, A-Liga gesichert und noch Spielraum nach oben: Die U19 des 1. FC Kaiserslautern krönte am Sonntag mit einem 2:1(0:0)-Erfolg beim Karlsruher SC eine überragende Rückrunde und kann am letzten Spieltag noch weitere Plätze nach oben gutmachen. „Es ist wirklich erfreulich zu sehen, wie die Mannschaft sich innerhalb dieser kurzen Zeit so stark entwickelt hat“, zeigt sich FCK-Trainer Eimen Baffoun nach der Partie sichtlich zufrieden. „Wir haben bisher alle unsere fünf Spiele in der Rückrunde gewonnen – und das bei einem Torverhältnis von 10:2. Davor waren es nur neun Punkte aus sechs Spielen bei 12:11-Toren. Diese Entwicklung ist genau das, worum es im Nachwuchsfußball letztlich auch geht!“
FCK-U19 bestätigt Aufwärtstrend
Zum Ende der Hinrunde rangierte seine Mannschaft noch an vierter Stelle – der Traum von Liga A lag da noch in weiter Ferne. Auf aussichtsreicherer Position stand bis dahin noch der Gegner aus Karlsruhe. Doch im Duell mit den Badenern bestätigten die Roten Teufel den eigenen Aufwärtstrend der Rückrunde und vor allem den Rollentausch der beiden Mannschaften.
Bei regnerischem Wetter gingen beide Teams mit wenigen Großchancen in die Pause. Einzig Kian Scheer sorgte mit einem Kopfball an die Latte für einen kurzen Aufreger. Sonst hatten die Roten Teufel zwar mehr vom Spiel, blieben aber ohne große Gefahr. Erst der zweite Abschnitt bescherte schließlich die entscheidenden Treffer. „Wir haben den Jungs in der Pause die Räume aufgezeigt, die da waren, auch wenn der Gegner sehr kompakt stand“, berichtet der FCK-Coach. „Das hat dann auch tatsächlich sehr schnell gefruchtet.“
Kian Scheer übernimmt Verantwortung
Den Anfang machte im zweiten Durchgang Kian Ramadani, dessen Abschluss allerdings nur die Latte fand. Weiter ging es über den eingewechselten Maddox Stadel, der sich auf den Außen gut behauptete und mit einer scharfen Hereingabe im Strafraum Ramadani fand. Als der zu Fall kam, war die Entscheidung schnell klar: Elfmeter für die Roten Teufel. Scheer (68.) übernahm die Verantwortung und verwandelte sicher zur Führung. Wenig später baute Ramadani (80.) mit einem Nachschuss aus dem Rückraum den Vorsprung weiter aus. Die Karlsruher konnten noch einmal gut antworten, als ein Eckball den freistehenden Fynn Braun fand, der zum Anschluss einköpfte. Danach wurde die Partie etwas furioser, weil der KSC auf den Ausgleich drängte. Doch die Defensive der Lauterer stand – und so blieb es beim verdienten 2:1-Sieg des FCK.
Damit ist auch klar: Die U19 der Roten Teufel spielt die Hauptrunde der DFB-Nachwuchsliga in der A-Liga und folgt damit der FCK-U17, die sich bereits unter der Woche den Einzug in deren A-Liga sicherte. „Nachdem wir im Mai nach sieben Jahren den Verbandspokal gegen den 1. FSV Mainz 05 wieder nach Lautern geholt haben, ist es mit der Qualifikation zur A-Liga der zweite größere Erfolg der U19“, freut sich Baffoun.
Die jungen Roten Teufel ziehen mit den drei Punkten im Gepäck nach Punkten mit der TSG Hoffenheim und dem 1. FC Heidenheim gleich. Das bedeutet für den letzten Spieltag noch die Möglichkeit auf Platz eins – dort kommt es zum direkten Duell mit Hoffenheim und damit einem echten Härtetest vor der A-Liga.