Fussball
Für die FCK-U19 beginnt die heiße Phase
Bei noch vier ausstehenden Ligapartien beträgt der Vorsprung auf die Abstiegszone allerdings nur einen Zähler. Nicht nur deshalb hat Alexander Bugera seine Truppe intensiv auf die heiße Phase vorbereitet. „In den ersten zwei Wochen nach unserem letzten Spiel gegen Bayern München hatten wir schon gemerkt, dass die Anspannung bei den Jungs etwas abgefallen war. Das ist aber normal, wenn man in so eine lange Pause geht. Deshalb stand zunächst der Spaß am Training im Vordergrund. Danach haben wir uns aber intensiv auf den Endspurt und unsere anstehenden Aufgaben fokussiert“, berichtet der ehemalige FCK-Profi.
Das Restprogramm der Betzenberger hat es durchaus in sich. Auswärts geht es in zwei Spielen gegen die Spitzenteams aus Stuttgart und Augsburg. Zuhause empfängt der FCK im Derby den bereits abgestiegenen 1. FC Saarbrücken und Meisterschaftskandidat Eintracht Frankfurt.
In der Pause getestet
Der kommende Gegner Augsburg rangiert derzeit punktgleich mit Nürnberg auf dem zweiten Platz. Spitzenreiter Stuttgart liegt nur einen Zähler entfernt. Um während der Ligapause im Wettkampfmodus zu bleiben, hat Kaiserslautern zwei Testspiele absolviert. Das erste gewannen die Lauterer gegen U19-Bundesligist Viktoria Köln mit 6:1. Die Torschützen bei diesem gelungenen Auftritt waren Kimi Merk (3), Marlon Ludwig, Drini Miftari und Saydou Bangura. Im zweiten Test besiegte der FCK die Herrenmannschaft des TuS Steinbach durch Treffer von Saydou Bangura und Jean-Rene Aghajanyan mit 2:1. Gegen das ehemalige Team von Co-Trainer Timothy Hanauer kamen viele Akteure aus der zweiten Reihe zum Zug, die ihre Sache sehr ordentlich machten.
800 Zuschauer
Am vergangenen Wochenende stand das Viertelfinale des Verbandspokals an, das Kaiserslautern beim TuS Knittelsheim souverän mit 5:1 für sich entschied. „Das war einfach ein unglaublich tolles Erlebnis für alle Beteiligten. Man hat von Beginn an gemerkt, wie extrem diese Region mit dem FCK mitlebt und sich über dieses Spiel gefreut hat. Am Ende waren 800 Zuschauer zu Gast, die dieses Spiel mit Bengalos und lautstarker Unterstützung zu etwas ganz Besonderem gemacht haben. Wir haben im Anschluss direkt gesagt, dass wir diesem Verein unbedingt etwas zurückgeben wollen – und gerne zeitnah ein Freundschaftsspiel organisieren würden“, zeigte sich Bugera beeindruckt von der herzlichen Atmosphäre im Landkreis Germersheim. In einer einseitigen Begegnung schossen Saydou Bangura (3), Jean-Rene Aghajanyan und Tristan Zobel den FCK ins Pokalhalbfinale.
Bittere Ausfälle
Das anstehende Spiel beim FC Augsburg wird auf einem Kunstrasenplatz stattfinden. „Unser Restprogramm hat es definitiv in sich. Aber wir wissen auch, dass in dieser Liga jeder gegen jeden bestehen kann. Das haben schon einige verrückte Ergebnisse in dieser Saison gezeigt. Wir werden diese Aufgaben selbstbewusst annehmen und versuchen, jedes Spiel zu gewinnen. Außerdem müssen wir uns mit unseren Qualitäten vor keinem Gegner verstecken“, so Bugera, der gegen Augsburg auf einige wichtige Stammkräfte verzichten muss. Allen voran Offensivspieler Angelos Stavridis (Corona positiv) wird den Roten Teufeln schmerzlich fehlen. Hinzu kommen die Akteure Matteo Karas (Mittelohrentzündung), Pharis Petrica (Außenbandriss), Marlon Ludwig (krank) und Shawn Blum (Aufbautraining). Sie werden genauso wie Drini Miftari und Marius Bauer nicht mit an Bord sein.
„Das ist extrem bitter für uns. Wir sind in einer entscheidenden Phase der Saison und die meisten Jungs haben sich erst in den letzten Tagen verletzt. Nichtsdestotrotz treten wir die Reise nach Augsburg entschlossen an“, gibt sich Bugera kämpferisch.
