Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Extrem bittere Niederlage für FCK-A-Junioren

In aussichtsreicher Schussposition: FCK-U19-Spieler Dario Tuttobene (im roten Trikot) kann aber den Kölner Torwart Timo Schmitz
In aussichtsreicher Schussposition: FCK-U19-Spieler Dario Tuttobene (im roten Trikot) kann aber den Kölner Torwart Timo Schmitz nicht überwinden.

Gegen den 1. FC Köln zeigen die Lauterer ihre bisher beste Saisonleistung. Verlieren am Ende aber mit 0:2. An hochkarätigen Torchancen fehlte es ihnen nicht. Aber an Glück und Effektivität.

Zu Beginn der Rückrunde in der DFB-Nachwuchsliga präsentierte sich die U19 der Roten Teufel gut – mit einem entscheidenden Mangel aber: Die vielen Möglichkeiten wollten einfach nicht ins Netz gehen. Der 1. FC Köln auf der anderen Seite verwertete mehr und siegte am Ende mit etwas Fußballglück und vor allem Effektivität.

„Rein fußballerisch gesehen, war das heute unsere beste Saisonleistung. Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht“, sagte FCK-Trainer Eimen Baffoun nach der Partie. Gerade zu Beginn des Spiels schien seine Mannschaft wie beflügelt und drängte die Spieler aus der Domstadt immer weiter in deren Hälfte. Nur ab und an setzten die Kölner ihre Nadelstiche: Einmal verpasste ein Kölner Akteur eine Hereingabe im Strafraum, und einmal zeichnete sich FCK-Keeper Enis Kamga aus und lenkte einen gut platzierten Schuss souverän über die Latte.

Auf Fehler des Gegners gelauert

Den Roten Teufeln mangelte es auch nicht an Chancen: Newton Tamakloe stand weit vorne und lauerte schon früh auf Fehler des Gegners – Fehler wie in Minute 27, als er einen Ball auf Höhe des gegnerischen Strafraums eroberte. Der daraus resultierende Schuss von Kian Scheer verfehlte das Tor aber knapp. Nur kurz darauf war es wieder ein Ball von Tamakloe, der diesmal Dario Tuttobene bediente: Sein Treffer wurde aber vom Schlussmann der Kölner verhindert.

So kam es, wie es kommen musste: Die Domstädter bestraften die Ineffektivität der Pfälzer. Ein langer Ball landete bei Chinedu Chukwukelu, der es schaffte, frei zum Torabschluss zu kommen und nach einer halben Stunde Spielzeit zum Führungstreffer vollstreckte. „Das war extrem bitter und auch komplett unverdient, weil wir so viel investiert und extrem schönen Fußball gezeigt haben“, bedauert Baffoun. Noch vor der Pause hatte Tamakloe die Chance, auszugleichen. Sein Kopfball verfehlte das Tor aber ebenfalls nur knapp.

Die Roten Teufel drängen auf den Ausgleich

Im zweiten Abschnitt zeigte sich ein munteres Spiel. Die Roten Teufel drängten auf den Ausgleich, aber auch Köln schaltete nicht in den Verwaltungsmodus. Letztlich waren es aber die Gäste, denen es gelang, den Treffer zu erzielen. Aus FCK-Sicht besonders bitter: „Bevor das 2:0 fällt, hätte es einen Freistoß für uns geben müssen, weil der Außenverteidiger in die Grätsche geht und mit der Hand das Durchkommen vom Ball verhindert“, meint Baffoun. Das Spiel ging aber weiter, Köln kam an den Ball, und Justin von der Hitz (76.) verwandelte zum fast vorentscheidenden 2:0. Dem Treffer ging auch noch vermutlich – so munkelten es auch einige Kölner Zuschauer – eine Abseitsposition voraus. „Danach gab es noch eine strittige Szene in der Box, wo eine Hand extrem klar und deutlich im Spiel war, und auch da bekommen wir leider keinen Elfmeter“, so Baffoun. Aber auch ohne Elfmeter hatten die Roten Teufel noch Chancen, nutzten diese aber wieder nicht. Einmal schoss der eingewechselte Mert Baser über den Kasten, ein anderes Mal flog ein Kopfball von Tuttobene neben dem Tor vorbei. Am Ende blieb es bei der 0:2-Niederlage.

Eimen Baffoun: „Wir werden Punkte holen.“

Baffoun will sich davon aber nicht verunsichern lassen: „Es geht trotzdem weiter. Köln ist jetzt wieder einen Punkt vor uns. Das hat aber nichts zu heißen. Wir gehen jetzt wieder auf die Jagd und werden unsere Punkte holen. Mit der Art und Weise, wie wir Fußball spielen und wie wir uns entwickelt haben, werden wir auf jeden Fall weiter unsere Punkte holen.“

Zunächst pausiert der Ligabetrieb aber. Erst am 19. Oktober geht es für die Roten Teufel weiter, dann auswärts gegen den FC Hennef. „Bis dahin werden wir ganz hart arbeiten und die Jungs individuell fördern und fordern. Damit wir, wenn die Liga wieder losgeht, voll im Saft sind und uns nochmal weiter verbessert haben. Gegen Hennef wollen wir dann den nächsten Dreier holen“, blickt der Trainer ehrgeizig nach vorne.

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