Kaiserslautern Es fehlt an Durchschlagskraft

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Der Verbandsliga-Alltag hat den TuS Hohenecken schnell eingeholt. Dem überraschenden Auftaktsieg beim SV Morlautern folgte am Samstag der erste Rückschlag in der noch jungen Saison. Das Team von Trainer Ralf Naßhan verlor zu Hause mit 0:3 (0:1) gegen den ASV Fußgönheim.

Nur ein schwacher Trost war es am Ende für den TuS Hohenecken, dass sich das Kräfteverhältnis der beiden Mannschaften am Ende nicht im Ergebnis widerspiegelte. Mit anderen Worten: Der TuS verlor zu hoch. Durch eine einstudierte Eckenvariante der Gäste überrascht und früh in Rückstand geraten (14.), kassierten die Hohenecker erst in der Schlussphase der Begegnung, als sie mit der Brechstange den Ausgleich zu erzwingen versuchten, den Gegentreffer zum 0:2 (89.). Dem folgte in der Nachspielzeit noch das 0:3 (90.+3), das der Spielertrainer der Gäste, Christian Schäfer, markierte. Der freute sich später nicht nur darüber, dass seine Mannschaft den ersten Saisonsieg eingefahren, sondern auch zum zweiten Mal kein Gegentor zugelassen hatte. Im ersten Durchgang geriet das ASV-Tor lediglich in der zehnten Minute in Gefahr. Nach einem gut vorgetragenen Angriff kam Tobias Daniel im Strafraum zum Schuss. Doch Fußgönheims Schlussmann Kevin Knödler wehrte den Ball ab. Der anschließende Eckball landete beim aufgerückten Hohenecker Innenverteidiger Jan-Eric Barz, dessen Schuss aber übers Tor flog. Das war’s dann aber auch schon in der ersten Hälfte mit den nennenswerten Offensivaktionen des Heimteams. Nach dem Seitenwechsel drängte der TuS Hohenecken den ASV in dessen Hälfte zurück. Der gegen Ende des ersten Durchgangs für Tobias Baumgärtner ins Spiel gekommene quirlige Marcel Walzer hatte einige gute Szenen. Und der Hohenecker Stoßstürmer Danny Strohm brachte die Zuschauer zum Raunen, als er einen Freistoß aus etwa 30 Metern knapp über die Latte jagte (53.). Mehr gelang ihm aber nicht gegen die konsequente ASV-Abwehrreihe. Zu Recht sprach TuS-Trainer Ralf Naßhan nach der zweiten Saisonpartie davon, dass es seinem Team an „Durchschlagskraft“ gefehlt habe. Florian Cordier, der zu Saisonbeginn vom Oberligisten Hauenstein zum TuS gewechselte Offensivspieler, fand, dass es der jungen Hohenecker Mannschaft „an Erfahrung“ gefehlt habe, um das gut organisierte Fußgönheimer Team in Verlegenheit bringen zu können. Vermisst wurde am Samstag auch der angeschlagene Benny Hassenfratz, der beim eindrucksvollen Auftaktsieg gegen Morlautern im defensiven Mittelfeld überzeugt hatte.

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