Kaiserslautern Erster Bauabschnitt zur Hälfte vermietet
Für das „Europa Karree“ Kaiserslautern, ein neues Dienstleistungsquartier auf der Europahöhe hinter dem PRE-Park, wurde gestern bei einer Feier mit vielen Gästen der Grundstein gelegt. Initiator der Projektgesellschaft Artemis GmbH & Co. KG, die neun Millionen Euro in das Vorhaben investiert, ist das Hoch- und Tiefbauunternehmen Peter Gross GmbH & Co KG.
Die Gesamtfläche des dreiteiligen Karrees beträgt 4000 Quadratmeter und bietet Platz für 250 neue Arbeitsplätze. Im Frühjahr 2018 wird das Bauunternehmen das „Europa Karree“ mit 55 Mitarbeitern der Niederlassung Kaiserslautern selbst beziehen. Das Wetter hätte schöner nicht sein können, als Geschäftsführer Philipp Gross zusammen mit Oberbürgermeister Klaus Weichel und Bernd Oberländer, Leiter der Niederlassung Kaiserslautern, eine Edelstahlkartusche gefüllt mit einem aktuellen Exemplar der RHEINPFALZ, den Bauplänen, einer Unternehmensbroschüre und Euro-Münzen in den Grundstein einmauerten. „Hier wollen wir hin“, dachte Gross, als er das Grundstück nahe der Autobahn in Kaiserslautern Ost begutachtete. „Ein fantastischer Standort“, lobte er das Areal, auf dem das Verwaltungsgebäude in seinen Grundrissen bereits erkennbar aus dem Boden ragt. Peter Gross Bau sei ein mittelständisches Familienunternehmen in der vierten Generation, verwies Gross auf die Firmengeschichte. Es umfasse alle Sparten des Hoch- und Tiefbaus, habe seinen Hauptsitz im saarländischen St. Ingbert und seit 31 Jahren eine Niederlassung in Kaiserslautern. Heute sei das Unternehmen bundesweit an zwölf Standorten vertreten. Mit dem Anwachsen der Auftragsbücher, insbesondere durch die amerikanischen Streitkräfte, seien die 2001 bezogenen Räume in der Merkurstraße aus allen Nähten geplatzt, sagte Gross. Der Stadtverwaltung machte Gross ein Kompliment für die schnelle und unbürokratische Bearbeitung der Bausache, dem Architekten ein Lob für die ansprechende Gestaltung des Verwaltungsgebäudes. 50 Prozent des ersten Bauabschnitts seien bereits vermietet. Für über weitere hundert Arbeitsplätze stünden noch Gebäudeflächen zur Verfügung, so Gross. Oberbürgermeister Weichel sprach von einem Grundstück, das nahe dem PRE-Park und direkt an zwei Autobahnanschlüssen liege, das seinesgleichen suche. Acht Jahre habe der Vorlauf bis zur Endvermarktung des Areals Europahöhe gedauert, verwies er auf das vorher von den Amerikanern genutzte Gebiet und auf notwendige Arbeiten des Kampfmittelräumdienstes. „Es ist etwas Schönes, was da entsteht“, freute er sich über die gelungenen Pläne für das „Europa Karree“. Freie Büroflächen seien in Kaiserslautern insbesondere für junge Unternehmen willkommen. Weichel: „Ein Glücksfall, dass Sie hier bauen.“