Kaiserslautern Ein Wochenende zum Abhaken und Vergessen

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Zwei rabenschwarze Tage erlebten die Wasserballer des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs am Wochenende beim Freundschaftsturnier des Stolberger SV: Lediglich ein Spiel konnten die ersatzgeschwächten Krokodile für sich entscheiden und brachten am Ende die rote Laterne aus dem Rheinland mit nach Hause. Den Siegerpokal behielten die Gastgeber, die seit vier Jahren ungeschlagen sind.

Nach kurzfristigen Absagen traten nur sechs Herren den Weg nach Stolberg an – sie wurden unterstützt von zwei Damen, deren Team wegen Personalmangels Mitte letzter Woche abgemeldet worden war. Damit, dass sie so chancenlos bleiben würden, hatte dann aber doch niemand gerechnet, zumal Spieler befreundeter Teams den KSK verstärkten. Doch schon in der Auftaktbegegnung gegen Royal Brüssel Poseidon wurde das große Manko der Krokodile deutlich: Im Angriff waren sie zu ideenlos und konnten sich kaum in Szene setzen. Die Belgier gewannen 7:0. Gegen den SC Herford setzte es eine 2:4-Niederlage. So ging es im letzten Vorrundenspiel gegen die zweite Mannschaft der Gastgeber nur noch um die goldene Ananas und Platz drei in der Gruppe. Der KSK siegte mit 6:1. Nach der Begegnung mit dem Sportteam Hamburg, dem Letztplatzierten der Parallelgruppe, stand auf der Anzeigetafel eine 2:5-Niederlage für die Krokodile, für die es damit nur noch um den vorletzten und letzten Platz ging. Immerhin schienen die Lauterer in der Begegnung mit dem SV Derne nun alles daranzusetzen, die Konkurrenz nicht als Schlusslicht zu beenden und führten Mitte der ersten Halbzeit bereits mit 4:0. Doch statt genau so weiterzuspielen, verfielen die Krokodile wieder in den alten Trott und luden den Gegner mit ihren Fehlern förmlich dazu ein, nochmals in die Partie zurückzukommen. Der ließ sich nicht zweimal bitten und sicherte sich einen 6:5-Sieg. So spielten sie Kaiserslauterer SK: Frank Dick (Tor), Thomas Schulte (Stolberg/Tor), Ulf Feddeck, Mark Braun (Stolberg/2 Treffer), Stefan Raspudic (3), Melanie Keller (1), Bernd Feddeck (3), Johannes Bröhl (6), Stefan Stranz, Anita Raspudic; Maurice Mahnke (Hamburg).

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