Nachspielzeit RHEINPFALZ Plus Artikel Ein Stürmer mit Torgarantie

Trifft und trifft: Trippstadts Torjäger Maximilian Lauhoff.
Trifft und trifft: Trippstadts Torjäger Maximilian Lauhoff.

Wohl dem Trainer, der solch einen Stürmer in seinen Reihen weiß. Simon Henrich ist der Glückliche. Der Coach des Fußball-Bezirksligisten TSG Trippstadt hat in Maximilian Lauhoff „einen Stürmer mit Torgarantie“.

Dass sich sein Trainer auf ihn verlassen kann, zeigte der durchsetzungsstarke Angreifer einmal mehr im Spiel der TSG beim TuS Schönenberg. Zweimal kam er beim 4:1-Sieg seiner Mannschaft zur Sache. Bereits in der sechsten Minute gelang dem 26 Jahre alten Vollblutstürmer der Führungstreffer. Ein klassisches Abstaubertor. Aus kurzer Entfernung brauchte er den Ball „nur“ noch ins gegnerische Tor zu schieben. Bei Lauhoffs zweitem Treffer zum 3:1, als er kunstvoll ins lange Eck traf, geriet sein Trainer ins Schwärmen. „Das kann nur Maximilian“, bemerkt Henrich und betont, dass seine Mitspieler ihn auch immer wieder gut in Szene setzten. Lauhoff dankt es ihnen mit Treffern. Mit 13 steht er ganz oben in der Torschützenliste der Liga. Gegen Schönenberg war auch sein Stürmerkollege Leander Gerhards zweimal erfolgreich. Kein Wunder, dass nach solch einem Erfolg die Stimmung bei der TSG „toll“ und das Ziel hoch ist. „Wir wollen am Ende zu den Top fünf gehören. Das ist mit dieser Mannschaft absolut realistisch“, so Simon Henrich.

Ab nach Mallorca

Oh, là, là, war das ein starker Auftritt. Der VfL Kaiserslautern setzte sich vor heimischer Kulisse im Derby gegen keine Geringere als die TSG Kaiserslautern mit 4:2 durch und bereitete damit seinem Trainer ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk. Michael Kalckmann feierte am Sonntag nämlich seinen 60. Geburtstag und freute sich natürlich sehr über diesen prestigeträchtigen Erfolg seiner „Jungs“. Die TSG sei ein starker Gegner gewesen, „aber die zweite Halbzeit ging klar an uns“, fasst Kalckmann das Spielgeschehen zusammen. „Oben mitmischen“ will der erfahrene Coach mit seiner spielstarken Truppe, die nach sechs Ligapartien in der A-Klasse Kaiserslautern/Donnersberg auf Platz drei rangiert. Zwei der VfL-Treffer erzielte Michael Rheinfrank. Beide Male vom Elfmeterpunkt aus. Gewohnt sicher. So ging Kalckmanns Puls nicht hoch, als Rheinfrank zur Tat schritt und sowohl den Foul- wie auch den Handelfmeter „oben rechts“ ins TSG-Tor schoss. Nach dem Derbysieg gönnt sich Michael Kalckmann einen Urlaub auf seiner Lieblingsinsel; er flog am Montag nach Mallorca.

Die Joker stechen

Bei der SG Hochspeyer/ASV Waldleiningen ist der Knoten geplatzt. Das B-Klassen-Team von Trainer Alexander Hahn setzte sich bei der SG Eintracht Kaiserslautern mit 6:3 durch. Es war nicht die erste Saisonpartie, in der die Hahn-Truppe ein halbes Dutzend Tore schoss. Zuvor hatte sie auch schon die SG Otterberg-Otterbach II mit 6:1 geschlagen. Diesen Erfolgen gingen aber drei Niederlagen am Stück voraus. „Wir hatten ein schwieriges Auftaktprogramm, trafen da auf drei Mannschaften, die um den Aufstieg spielen“, erklärt Hahn, warum sein Team zunächst punktlos dastand. „Wir haben das realistisch gesehen, und so blieb unsere Stimmung trotz der verlorenen Spiele gut“, sagt der Coach. Beim Sieg über die Eintracht zeigte er ein gutes Händchen bei den Einwechslungen. So brachte er Christian Giebert ins Spiel, der zweimal traf. Und auch der Joker Saeed Rezaei traf zum 5:2. Nach den beiden Siegen ist die Fußballwelt der SG wieder in Ordnung. „Es macht mir Spaß, die Mannschaft zu trainieren, sagt Alexander Hahn, der sich mit den Seinen den fünften Tabellenplatz als Saisonziel gesteckt hat.

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