Handball
Drittligist Dansenberg muss bei ambitionierten Kölnern ran
Nachdem die Partie am vergangenen Wochenende unglücklich gegen die Bergischen Panther verloren wurde, geht es für den TuS 04 Kaiserslautern-Dansenberg zum zweiten Auswärtsspiel in Folge in die Domstadt, wo sie am sechsten Spieltag der Dritten Liga auf den Tabellenachten Longericher SC Köln treffen.
Nach dem schwachen Saisonstart geht der TuS als klarer Außenseiter ins Duell mit dem Vorjahresdritten der Weststaffel. Die Kölner gehörten in den letzten Jahren immer zum oberen Drittel ihrer Liga und haben auch in diesem Jahr die Ambition, unter die ersten vier zu kommen. Entsprechend durchwachsen fällt der bisherige Saisonverlauf des SC aus. Mit fünf Punkten steht das Team im Tabellenmittelfeld. Zuletzt gelang ihnen aber ein Achtungserfolg: Das Remis beim Aufstiegsaspiranten TuS Ferndorf war ein Ausrufezeichen und soll richtungsweisend sein für den weiteren Saisonverlauf der Kölner.
Weber: Leistung auf 60 Minuten ausbauen
Die Longericher gelten als sehr homogene Mannschaft, die auf allen Positionen über individuell starke Spieler verfügen. Taktisch zeichnet sie vor allem ihr hervorragendes Tempospiel aus. Dass der TuS trotzdem nicht chancenlos ist, zeigte sich zuletzt gegen die Bergischen Panther, in dem eine erhebliche Leistungssteigerung gegenüber den vorherigen Spielen festzustellen war. TuS-Trainer Thomas Webers Vorgaben sind eindeutig: „Für uns heißt es, sich weiter zu steigern und die momentane Leistung auf 60 Minuten auszubauen.“ Trotz allem vorsichtigem Optimismus mahnt er : „In Köln wird es sehr schwer werden, zu punkten, das Unentschieden in Ferndorf hat ihre Leistungsfähigkeit gezeigt.“ Im Lager der Dansenberger herrscht trotz der Ergebniskrise weiterhin gute Laune: „Die Stimmung ist gut, alle ziehen gut mit“, lobt Weber seine Jungs. Klar ist, dass die Pfälzer dringend Punkte und Erfolgserlebnisse brauchen: „Daran arbeiten wir jede Woche aufs Neue“, so Weber.
Nach der enttäuschenden Niederlage gegen die SG Zweibrücken muss die zweite Mannschaft des TuS in der Oberliga ebenfalls erneut auswärts ran, diesmal geht es in einem „viel wichtigeren Spiel“ (Co-Trainer Patrick Schulze) zur HSG Eckbachtal. Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt in der Saison kann man von einem Abstiegsduell sprechen, denn die HSG wird „einer unserer direkten Abstiegskonkurrenten“ (Schulze).
Bennet Löhmar rechnet mit spannendem Spiel
Eckbachtal Eigengewächs Bennet Löhmar, der im Sommer nach Dansenberg gewechselt ist, schätzt die Begegnung folgendermaßen ein: „Ich glaube, es wird ein spannendes Spiel. Die Teams sind auf Augenhöhe, und Eckbachtal wird mit seiner Heimstärke alles reinhauen, um die Negativserie zu beenden.“ Co-Trainer Patrick Schulze stimmt seine Mannschaft ebenfalls auf das Duell ein: „Gegen Eckbachtal zählt es, da müssen wir alle in die Pflicht nehmen, alle müssen eine gute Trainingswoche hinlegen. Wir werden sehr motiviert auftreten und wollen die zwei Punkte holen.“