Kaiserslautern RHEINPFALZ Plus Artikel Dart: Dartverein Kaiserslautern gewinnt gegen Tabellenführer

Konzentriert: Dirk Becker vom Dartverein Kaiserslautern im Spiel gegen Darmstadt.
Konzentriert: Dirk Becker vom Dartverein Kaiserslautern im Spiel gegen Darmstadt. Foto: VIEW

Der Dartverein Kaiserslautern erlebte beim Pflichtspiel in der Gruppe Süd der Dart-Bundesliga am Samstag einen erstklassigen Höhenflug, aber auch gleich anschließend einen deftigen Dämpfer. Das zweite Kaiserslauterer Team, der Dartclub Nostra Dart Mus, schnupperte am ersten Sieg, aber letztlich gab es wieder nur Niederlagen.

Im ersten Spiel hatte es der Dartverein mit dem amtierenden Deutschen Meister und dem Tabellenführer, dem Dartclub Dartmoor Darmstadt, zu tun. Diesen Favoriten fegte das Kaiserslauterer Team deutlich mit 8:4 vom Board. Dirk Becker (3:2), Wolfgang Henn (3:2), Dominik Appel (3:0) und Michael Bernhardt (3:1) brachten die Mannschaft mit 4:0 in Führung. Nach dem 1:3 von Thomas Cassagne holte Peter-Pascal Portz (3:0) den weiteren Punkt und nach dem 2:3 von Andreas Frei ging es beim Stand von 5:3 in die Doppel. Franz Höschele/Michael Bernhardt (3:2) und Wolfgang Henn/Thomas Cassagne (3:0) brachten Kaiserslautern auf die Siegerstraße. Das 2:3 von Peter-Pascal Portz/Dominik Appel und der 3:1-Erfolg von Andreas Frei/Dirk Becker sorgten für den klaren Endstand.

Im Spiel gegen Irish Folk Pup München geriet das Team sehr schnell mit 5:0 in Rückstand. Jeweils mit 1:3 verloren Dirk Becker, Wolfgang Henn, Franz Höchele, Peter-Pascal Portz und Michael Bernhardt. Dann setzte Dominik Appel mit einem 3:0-Erfolg einen Glanzpunkt. Nach dem 0:3 von Udo Giese kam Thomas Cassagne zu einem 3:1-Erfolg zum 2:6-Zwischenstand. Die sonst so sicheren Doppel konnten in diesem Spiel nicht überzeugen und somit auch nicht das Unentschieden retten. Lediglich Wolfgang Henn/Thomas Cassagne schafften ein 3:0 während Andreas Frei/Sebastian Kappler und Peter-Pascal Portz/Dominik Appel mit jeweils 2:3 und Franz Höschele/Michael Bernhardt mit 1:3 ihre Spiele abgaben. Letztlich war es eine 3:9 Niederlage, die gegen das abstiegsgefährdete Team aus Bayern nicht erwartet worden war. Dennoch stieg das Team auf Platz vier in der Tabelle der Gruppe Süd auf, der zur Teilnahme an der Endrunde berechtigt. Die drei Verlustpunkte von Darmstadt ergaben sich ausschließlich aus den Begegnungen mit dem Dartverein Kaiserslautern.

Eine „verhexte“ Situation

„Es ist wie verhext“, umschreibt Mannschaftsführer Andreas Altmaier die Situation vom Dartclub Nostra Dart Mus Kaiserslautern, der noch immer auf seinen ersten Sieg wartet. Der Aufsteiger verlor jeweils knapp mit 5:7 gegen die Bären aus Flörsheim und gegen den Dartpub Walldorf. Zum rettenden Ufer beträgt der Rückstand mittlerweile sechs Punkte.

Gegen den Gastgeber Walldorf gab es einen vielversprechenden Start mit den Erfolgen von Stefan Arenth (3:2) und Niko Springer (3:1). Die Niederlage von Martino Lang (1:3) brachte das Team nicht aus der Balance. Christoph Eckel siegte 3:2 bevor Florian Cattarius (1:3) und Holger Gehrmann (0:3) die Punkte dem Gegner überließen. Marcel Zwally siegte 3:2, und nach dem 0:3 von Andreas Altmaier ging man mit einem 4:4-Unentschieden in die Doppel. Dort konnten lediglich Niko Springer/Michael Gschwindt mit 3:0 überzeugen, während die Punkte der folgenden Begegnungen nicht eingefahren werden konnten. Stefan Arenth/Martino Lang (1:3), Christian Wollny/Christoph Eckel (2:3) und Marcel Zwally/Florian Cattarius (0:3) waren letztlich machtlos.

Ein knappes Ergebnis

Wie schon im Auftaktspiel siegten auch gegen die Bären aus Flörsheim Niko Springer und Marcel Zwally mit jeweils mit 3:0, und mit dem ebenfalls klaren 3:0-Erfolg stand es nach den Einzel 3:5. Denn Stefan Arenth (1:3), Christoph Eckel (1:3), Florian Cattarius (2:3), Christian Wollny (0:3) und Andreas Altmaier (0:3) gaben ihre Spiele teils sehr knapp an den Gegner ab. Die Hoffnung lag nun auf den Doppel, und da sorgte das Team Niko Springer/Michael Gschwindt beim 3:1 für einen Lichtblick. Aber gleich danach kam die Ernüchterung beim hart umkämpften 2:3 von Christoph Eckel/Marcel Zwally. Keine Chance bot sich Holger Gehrmann/Florian Cattarius beim 1:3, während Stefan Arenth/Martino Lang zum Abschluss noch einen 3:1-Erfolg verbuchten. „Es war wieder so knapp in den einzelnen Spielen wie auch im Endergebnis“, so das Fazit eines Spielers. „Punkte am heutigen Tag waren möglich“, ergänzte ein Mannschaftskollege.

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