Kaiserslautern
Dansenberg: Wandertag der Vereine bietet allerlei Unterhaltung
Der Sonntag bot perfektes Wetter für eine Veranstaltung des Dansenberger Vereinsrings: einen Wandertag. Die Akteure verteilten sich mit unterschiedlichen Schwerpunkten auf drei Standorte, und den Wanderwilligen war es freigestellt, die fünf Kilometer lange Kerscheknabberweg-Runde zu absolvieren.
Das neue Konzept lautete „Wandern ohne Stationen“, Verpflegung gab es bei der Rückkehr in den Ort. Der Männergesangverein hatte mit der Grillstation an der Blockhütte besonders guten Zulauf. Vorsitzender Hermann Diem und sein Helferteam waren sehr zufrieden. Etwa 120 Leute saßen beisammen, direkt am Waldrand des „Kerscheknabberwegs“. Die Ortsmitte mit Laufbrunnen und blühenden Staudenbeeten bot die Kulisse für das Angebot unter den Arkaden: Kinderrätsel, Sport und Gesundheitsprävention beim TuS Dansenberg. Dazu gab es selbstgemachte Nudeln und viele Getränke nebst einem Sektkübel, den es bei Ortsvorsteher Franz Reinheimer gab. Auf dem weiteren Weg zum Dorfplatz gab es Angebote der Feuerwehr: Ballzielwurf und Geocaching.
Ein attraktives Umfeld bot die Streuobstwiese innerhalb des Dorfes. Lauschige Plätze an schattenspendenden Bäumen, Getränke und Kuchen luden zum Verweilen ein. Die Hangwiese geriet durch die Musik des venezolanischen Duos Joel & Sabine fast zur Entspannungsoase. Für zweistimmigen Gesang mit spanischen Texten waren eine Akustikgitarre und ein Percussion-Instrument perfekte Begleiter für Gute-Laune-Stimmung. Für Sabine Merle war der Moment auch ein besonderer, stammen doch ihre Großeltern aus Dansenberg.
Imker bietet Einblick ins Innere einer Wabe
Daneben konnten sich die Gäste gut unterhalten. Am anderen Rand der Wiese gab es Informationen am Bienenschaustand. Der einheimische Imker Hans-Jürgen Gayer bot Einblick in das Innere einer Wabe. Eine weitere Attraktion war ebenfalls tierisch: Zwei Kamele von den Urvölkern der Anden kamen zu Besuch, und die beiden Alpakas waren immer wieder Anlass für Gespräche mit den Haltern Elke Jung und Gerrit Hayler: Tierhaltung, Biotoppflege, Naturschutz, Umweltbildung. Dabei war ihnen die Leidenschaft nicht nur für Gartenanlage und Pflanzenwahl, sondern auch für ihr seit wenigen Jahren betriebenes Hobby anzumerken. Als Inhaber eines Gartenbaubetriebs kamen sie eher durch Zufall auf Tiere und auch auf die Idee, dafür einen Hof mit viel Freigelände zu suchen.
Den haben sie in der Horbacher Mühle gefunden. Seitdem ist auch die „Artenvielfalt“ gewachsen: Neben einer Herde Alpakas tummeln sich Tarpane, Esel, Mini-Schweine, Ziegen, Zwerg-Schafe, Jura-Schafe auf dem Hof. Die gemeinsam organisierte Veranstaltung bot eine gute Gelegenheit, die Gemeinschaft zu vertiefen oder sie bei ungezwungenen Gesprächen überhaupt erst kennenzulernen.