Stadtleben Carmen Sträßner ist die neue Pastorin der Stadtmission und hat ein Herz für Jugendarbeit
Seit dem vergangenen Jahr ist Carmen Sträßner die neue Pastorin der Stadtmission Kaiserslautern. Zusammen mit dem Vorstand der Stadtmission leitet die 28-jährige Mutter nach einer Babypause die Einrichtung des Evangelischen Gemeinschaftsverbandes Pfalz. Als Gemeinschaftspastorin predigt sie in Gottesdiensten, bringt sich in Leitungsgremien ein und hat ihren Platz in der Jugendarbeit.
Aufgewachsen in einem Dorf bei Köln, hat sich Carmen Sträßner nach dem Abitur für ein Freiwilliges Soziales Jahr im Berliner Missionscenter des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM) entschieden. Wie ein roter Faden zieht sich der christliche Glaube durch ihr junges Leben. „Ich bin darin aufgewachsen, war bereits mit 13 Jahren Mitarbeiterin beim CVJM und habe mich in Teenagercamps eingebracht.“ Weil sie beabsichtigte, sich weiter in der Jugendarbeit einzubringen, zog sie dem Studium der Theologie eine dreijährige Ausbildung an der Evangelistenschule Johanneum, einer Ausbildungsstätte zur Übernahme von kirchlichen Diensten, in Wuppertal vor. Dort werden junge Frauen und Männer zum hauptamtlichen Verkündigungsdienst in der evangelischen Kirche und mit ihr verbundenen Einrichtungen ausgebildet. Ihr Anerkennungsjahr hat sie in der Pfalz absolviert.
Seit 2017 ist Sträßner in der Teenagerarbeit engagiert
Carmen Sträßner ist von der evangelischen Landeskirche Pfalz ordiniert. Seit 2017 ist sie in Kaiserslautern bereits in der Teenagerarbeit engagiert, leitet freitags, 17 bis 19 Uhr, im Haus der Stadtmission in der Brüderstraße 1 Gruppenstunden für Jugendliche und junge Erwachsene. „Dort geht es kreativ und lustig zu. Wir spielen, singen, reden und feiern.“ Die Jugendarbeit sei im Aufbau, verweist sie auf die zurückliegenden Coronajahre. Mit dem Besuch der Sonntagsgottesdienste, an denen um die 50 Personen teilnehmen, ist sie zufrieden. Jeden zweiten Sonntag im Monat lädt die Gemeinde nach dem Gottesdienst zu einem Mittagessen ein.
Einen guten Kontakt pflegt die Gemeinde zu Flüchtlingen aus dem Iran. Gemeinsam lernen sie Deutsch und lesen sie in der Bibel.
Eine gute Resonanz bescheinigt sie der von Karl-Richard Albus, einem langjährigen Vorsitzenden der Stadtmission, ins Leben gerufene Reihe „Löwenzahn plus - Naturheilmittel für Körper, Seele und Geist“.