Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Blackout der FCK-U17

Auf das nächste Spiel fokussieren wollen sich die B-Junioren des FCK.
Auf das nächste Spiel fokussieren wollen sich die B-Junioren des FCK.

Totalausfall bei Lauterns B-Junioren: Von der ersten Minute an kamen sie auf keinen grünen Zweig. Mit der bitteren 1:7-Niederlage steht der FCK noch immer auf Rang zwei der Gruppe G der U17-DFB-Nachwuchsliga.

Nun gilt es, am Sonntag vor heimischem Haus gegen den FSV Frankfurt zu punkten. „Es ist sehr hart“, hält Trainer Maurizio de Vico rückblickend fest. Den Ausgang des Spitzenspiels hat sich wohl jeder Rot-Weiß-Rot-Anhänger anders vorgestellt: In den vorangegangenen Wochen fuhr der FCK gegen Leverkusen und Aachen zwei überzeugende Siege ein, in denen die hochintensiv agierenden Lauterer nur ein Gegentor kassierten. Nach einer guten Trainingsphase ging es voller Elan zum Spitzenreiter Köln. Bereits nach vier Minuten hatten die Lauterer zwei Nackenschläge erlitten: Zwei baugleiche Gegentreffer musste die Gäste-Verteidigung auf ihre Kappe nehmen. Jeweils über die Außen wurde das Spielgerät in den Sechzehner gespielt. Und Kölns Offensivmänner schoben eiskalt ein. Kurz darauf folgte die Lauterer Antwort: Auf der rechten Seite wurde ein tiefer Ball hinter die Kette gespielt. Stürmer Federico Passariello verlor zwar das Duell mit dem Effzeh-Torwart, doch Ben Jungfleisch vollendete den Abpraller zum 1:2-Anschluss. Aber selbst nach dieser schnellen Antwort fand der FCK nicht ins Spiel. „Es hat auch oft an den Basics gefehlt“, erklärt de Vico kritisch. Und das, obwohl die Lauterer in den vergangenen Partien, bis auf eine hektische Schlussphase gegen Aachen, nur vor Souveränität strotzten.

Auf dem Boden der Tatsachen

Bis zur Pause stellte der eiskalte Spitzenreiter auf 4:1. Und auch nach dem Seitenwechsel konnten sich die Lauterer nicht wirklich fangen. Fehlerketten führten zu Gegentoren. Und ein Eigentor krönte die gebrauchte Partie. „Es war einfach ein Blackout von allen“, hält de Vico fest. Der Trainer möchte nicht großartig auf dem Debakel rumreiten, bleibt lieber optimistisch. „Lieber kriegt man einmal mit 7:1 so richtig auf den Deckel, als sieben Mal mit 0:1 zu verlieren.“ Die Lauterer wollen sich nun schnellstmöglich besinnen, um fokussiert in die Partie gegen den FSV Frankfurt zu gehen, der am Sonntag um 13 Uhr auf dem Fröhnerhof gastiert. Im Hinspiel fertigte de Vicos Truppe die Frankfurter auf einem schwer bespielbaren Geläuf ab. „Wir sind jetzt auf harte Weise wieder auf den Boden der Tatsachen gekommen“, betont de Vico an. „Wir möchten eine Reaktion auf das Spiel zeigen und gewinnen.“

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