Kaiserslautern Betriebsratswahlen: Opel fest in den Händen der IG Metall

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Mehr als 80 Prozent der rund 1300 Wahlberechtigten haben vergangene Woche im Opel-Werk Kaiserslautern einen neuen Betriebsrat gewählt. Mehr als 95 Prozent der Stimmen entfielen auf den Listenvorschlag der IG Metall. Das berichtete der Betriebsratsvorsitzende Thorsten Zangerle im Gespräch mit der RHEINPFALZ. „Damit konnten wir mit der Liste Team IG Metall nach etwa 40 Jahren alle 15 Mandate besetzen“, so Zangerle. Die konstituierende Sitzung des neu gewählten Gremiums stehe noch aus, in der soll auch Zangerle im Amt bestätigt werden. Bei Opel, dem größten Metallbetrieb im Bereich der IG Metall Kaiserslautern, standen zwei Listen zur Wahl, neben der IG-Metall-Liste auch eine der christlichen Gewerkschaft CGM. Auf der Agenda des neu zusammengesetzten Gremiums steht laut Zangerle die Zukunftssicherung des Komponentenwerkes ganz oben. Angestrebt seien dort mittelfristig rund 1000 produktive Arbeitsplätze, derzeit sind es laut Zangerle zwischen 600 und 700. Dabei spiele auch das Batteriezellen-Werk eine Rolle, das in den kommenden Jahren neben dem Opelwerk entstehen soll. Zangerle geht davon aus, dass sich dort auch „neue Potenziale“ erschließen lassen, also Teile, die in Batteriezellen verbaut werden, auch im Komponentenwerk gebaut werden können. Im Opelwerk arbeiten derzeit rund 1300 Menschen, bei der Betriebsratswahl 2018 war fast noch die doppelte Anzahl an Arbeitnehmern wahlberechtigt. Das hat auch Auswirkungen auf den Betriebsrat: Die Größe ist von 21 auf 15 Mitglieder geschrumpft.

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