Kaiserslautern RHEINPFALZ Plus Artikel Besuchsverbot auch am Pfalzklinikum – Tagesklinik schränkt Besuche ein

In der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in der Albert-Schweitzer-Straße gilt seit dem Wochenende ein gen
In der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in der Albert-Schweitzer-Straße gilt seit dem Wochenende ein generelles Besuchsverbot.

Das Westpfalz-Klinikum hat bereits vergangene Woche reagiert und für seine Standorte Besucherstopps verhängt. Das Pfalzklinikum mit der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie und der Tagesklinik in der Innenstadt reagiert ebenfalls auf die geänderte Situation.

Die steigenden Fallzahlen der Corona-Infizierten in Stadt und Landkreis gehen auch am Pfalzklinikum in Kaiserslautern nicht spurlos vorüber: In der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in der Albert-Schweitzer-Straße gilt seit dem Wochenende ein generelles Besuchsverbot. Das teilte das Pfalzklinikum auf Anfrage mit.

Für die Tagesklinik im Grünen Graben gilt laut Pfalzklinikum: Ambulanz und Tagesklinik bleiben wie bisher geöffnet. Angehörige dürfen maximal einmal pro Woche – pro Patient nur eine Person pro Woche – zu einem Angehörigengespräch kommen. Für alle Patienten gilt: eine Kontakt-/Bezugsperson pro Aufenthalt. Nur diese Person darf nach Terminvergabe zum Angehörigengespräch in die Tagesklinik eingeladen werden. Weitere Maßnahmen könnten entsprechend der jeweiligen Pandemielage nicht ausgeschlossen werden. Neue Patienten werden in der Tagesklinik „nur nach Feststellung eines negativen PCR-Befundes aufgenommen“, so die Pressestelle des Pfalzklinikums.

Die für die Stadt ausgerufene „Alarmstufe Rot“ in Sachen Corona-Infektionen wirke sich neben den Besuchsregelungen auf die Ausgänge der Patienten der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie aus. Die Hygienemaßnahmen im Haus seien ebenso noch einmal angepasst worden.

Das ACT-Angebot der Klinik, also dass Teams des Krankenhauses Patienten in ihren eigenen vier Wänden aufsuchen, bleibt bestehen. Die Teams des Pfalzklinikums werden allerdings nach Möglichkeit streng getrennt und von den Stationen losgelöst erfolgen. Integrierte teilstationäre Behandlungen auf Station seien derzeit nicht möglich.

In der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie und in der Tagesklinik habe es bisher keine an Corona erkrankten Mitarbeiter gegeben.

Das im April gemachte Angebot an das Westpfalz-Klinikum, im Bedarfsfall bereitzustehen, gelte nach wie vor: „Unsere Einrichtung ist für Kooperationen im Rahmen der Pandemieplanung der Stadt offen und bereit zu unterstützen.“ Das Pfalzklinikum sei Teil der medizinischen Versorgung in Kaiserslautern und könnte im Bedarfsfall leichte chirurgische oder internistische Fälle übernehmen, um dem Westpfalz-Klinikum mehr Kapazitäten für Covid-Patienten zu ermöglichen. „Unserem Auftrag in der Versorgung von psychiatrischen Patientinnen und Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung bleiben wir allerdings auch in einer solchen Situation treu“, heißt es aus der Pressestelle in Klingenmünster.

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