Kaiserslautern Besier ruft zum miteinander reden auf

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Aus vergangenen Kriegsspuren zu lernen: Dazu hatte die Friedensinitiative Westpfalz am Samstagvormittag zu einem Friedensgebet vor die Adler-Apotheke geladen. Wegen anhaltenden Regens verlegte Detlev Besier (links), Pfarrer für Frieden und Umwelt und Vorsitzender der Friedensinitiative, das Gebet in die Kapelle der Stiftskirche. „Kriegsspuren der Vergangenheit sollen uns auch helfen, gegenwärtige Konflikte zu lösen“, sagte Besier. Im Vorfeld der ökumenischen Friedensdekade vom 6. bis 16. November erinnerte er an Spuren der Kriege, die allgegenwärtig in den Bildern der Medien aus aktuellen Kriegsgebieten sind und in Menschen, die als Flüchtende von dort nach Europa kommen. Dafür verantwortlich sei auch Kriegsmaterial, das aus Deutschland geliefert werde. Auch von Ramstein gehe militärische Gewalt aus. Die Air Base sei sozusagen das logistische Drehkreuz zwischen den USA und Kriegs- und Krisengebieten im Mittleren und Nahen Osten. „Krieg im 21. Jahrhundert ist kein Weg zur Lösung von Konflikten.“ Nur miteinander reden helfe, die Angst zu überwinden und Wege zu finden, Konflikte, Hunger, Not und Elend aus der Welt zu schaffen, sagte Besier vor nur wenigen Teilnehmern. |jsw

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