Kaiserslautern Barbarossahof ist erste Station für US-Amerikaner

Seine familiären Wurzeln kann Alexander Flockerzie in den USA bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen.
Seine familiären Wurzeln kann Alexander Flockerzie in den USA bis ins 19. Jahrhundert zurückverfolgen.

Bis ins 19. Jahrhundert kann er seine familiären Wurzeln in die USA zurückverfolgen. Auch der Vater von Alexander Flockerzie ist Amerikaner. Für den 42-Jährigen, der zusammen mit seiner Mutter Heidi Flockerzie das Hotel-Restaurant Barbarossahof an der Eselsfürth leitet, gehört das Zusammenleben mit Amerikanern zum täglichen Geschäft. Einen Großteil der 132 Zimmer mit 280 Betten des seit November 2020 mit vier Sternen dekorierten Hauses vermietet er übers Jahr an Angehörige der amerikanischen Streitkräfte – der Army und der Air Force. „Wenn Familien aus den USA über Frankfurt nach Kaiserslautern kommen, um die nächste Zeit in der Westpfalz stationiert zu sein, verbringen sie die ersten Tage bei uns.“ Dazu gebe es mit den Streitkräften ein Abkommen. Auch kämen die Amerikaner, die einmal im Barbarossahof Station gemacht hätten, später immer gerne wieder, berichtet Alexander Flockerzie.

Von Burger-Variation bis Bauern-Teller

Was den Barbarossahof nicht nur für Amerikaner so anziehend macht, seien die größeren mit allem Komfort ausgestatteten Zimmer und die Küche. „Das Restaurant ist der Motor des Hotels“, sagt Flockerzie. Neben Burger-Variationen und Steak-Spezialitäten schätzten Amerikaner auch einen „Bauernteller“, wie er in der Pfalz mit Bratwurst, Leberknödel, Saumagen und Sauerkraut gerne bestellt wird. Amerikaner seien umgänglich und weniger kritisch als Deutsche. Am Hotel nicht spurlos vorübergegangen sind Auswirkungen der Pandemie, berichtet Alexander Flockerzie von einer geringeren Auslastung des Hotels und des Restaurants. Noch hätten Reisegruppen aus Sachsen, Niedersachsen, Berlin und Bayern ihr Kommen über Silvester nicht abgesagt. „Das sind alleine 180 Reservierungen. Wir werden auf den Tanz verzichten und uns auf das Abendessen beschränken müssen.“ Zu beachten sei die 2G-plus-Regel. Alle Hygienevorschriften würden im Haus umgesetzt.

Dass der Barbarossahof als Hoteladresse heute so gut dasteht, liege „an einer kontinuierlichen Weiterentwicklung eines intelligenten Hotelmanagements“, ist der gelernte Bankkaufmann und Wirtschaftsinformatiker, der seit 2006 seine Mutter in der Geschäftsführung unterstützt, ein wenig stolz auf das Erreichte.

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