Boxen Aurelius Klassen nur im Vorwärtsgang

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Ramsteiner Boxer gewinnt souverän. Andere Lokalmatadore vom BC oder dem FCK tun sich bei Ramsteiner Boxgala schwerer.

Boxen nonstop erlebten fast 400 Zuschauer bei der Gala des BC Olympia Ramstein. In der Reichswaldsporthalle standen 16 Amateurkämpfe auf dem Programm. Lokalmatadore stiegen in den Ring und konnten teilweise glänzen. Und auch Kämpfer der traditionsreichen Boxabteilung des 1. FC Kaiserslautern waren mit von der Partie. Einmal mehr bewies der BC Olympia Ramstein, dass er in der Lage ist, große Boxabende zu veranstalten. Dass die Halle am Samstagabend nicht ausverkauft war, tat der Stimmung keinen Abbruch. „Die Zuschauer bekamen technisch gutes Boxen und spannende Kämpfe zu sehen“, stellte Daniel Sicius in seinem Resümee fest. Sicius leitet inzwischen das Training beim BC, nachdem er ursprünglich als Assistent des Bronzemedaillengewinners von Seoul, Reiner Gies, begonnen hatte. Sicius’ Hauptaugenmerk lag natürlich auf den Kämpfen seiner Schützlinge.

Gleich zum Auftakt der Gala, die auch diesmal wieder unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Ramstein-Miesenbach, Ralf Hechler, stand, trat ein Lokalmatador an und stimmte das Publikum auf diesen Kampfabend ein. Aurelius Klassen bekam in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm Efet Gecer vom BC Worms vor die Fäuste.

Weißes Handtuch fliegt

Vom ersten Gongschlag an zeigte sich Klassen seinem Gegner überlegen. „Aurelius war den ganzen Kampf im Vorwärtsgang“, lobte Sicius seinen Mann im Ring. In der dritten Runde war es dann so weit, nach einer Trefferserie flog aus der Wormser Ecke das weiße Handtuch als Zeichen der Aufgabe. Klassens Sieg durch Technischen K.o. war ein guter Einstieg für die Boxer der Olympia.

Zur Sache ging es auch in Leonard Franks Kampf. Der 19-Jährige bekam es mit Nikita Pleschkow vom Boxring Hattingen zu tun. Zweimal schickte der Ramsteiner seinen Kontrahenten auf die Bretter. Doch Pleschkow kam beide Male wieder auf die Beine und überstand die drei Runden. Auch wenn ihm kein K.o. gelungen war, so beendete Frank den Kampf doch als klarer Sieger. „Sehr zufrieden“ sei er mit Kämpfen seiner beiden Boxer gewesen, sagte Coach Sicius. „Sie haben das umgesetzt, was wir trainiert haben.“

Comeback nicht von Erfolg gekrönt

Im Vergleich zu seinen jungen Klubkameraden Klassen und Frank stieg Alex Yonan mit seinen 31 Jahren und 20 Kämpfen als Routinier in den Ring. Da er aber lange Zeit keinen Kampf bestritten hatte, war es für ihn am Samstag in der Reichswaldsporthalle ein Comeback. Das war aber, obwohl seine Familie unter den Zuschauern war und ihn unterstützte, nicht von Erfolg gekrönt.

Er unterlag dem starken Florin Basca vom Boxring Blau-Weiß Pforzheim. Enttäuschend verlief die Gala auch für Nico Frank und Oleksii Melnyk. Die beiden Faustkämpfer des BC Olympia Ramstein verloren zwar nicht. Aber sie konnten sich dem Publikum in der heimischen Reichswaldsporthalle nicht präsentieren, da ihre Gegner nicht angetreten waren.

FCK-Boxer mit durchwachsenen Ergebnissen

Auch die Farben des 1. FC Kaiserslautern waren bei der Boxgala durch zwei Kämpfer vertreten. Leon Mayumbe boxte gegen Andrey Mihaylow vom Sportclub Pforzheim. Beide lieferten sich einen guten Kampf, in dem die Kampfrichter nach drei Runden den Pforzheimer vorne sahen.

Spannend verlief auch das Ringgefecht zwischen dem FCK-Boxer Hamit Gündogdu und dem für den Sportclub Pforzheim kämpfenden Mohammed Mendanlioglu. Diesmal ging der Sieg an den 1. FC Kaiserslautern. Nach drei spannenden Runden wurde der Lauterer zum Punktsieger erklärt. Nachdem der letzte Kampf am Samstagabend in der Reichswaldsporthalle über die Bühne gegangen war, war Trainer Daniel Sicius mit seinen Gedanken schon im nächsten Jahr. Da will Olympia Ramstein die nächste Boxgala veranstalten.

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