Tischtennis RHEINPFALZ Plus Artikel Auch die Bayern können die Buchenlocher nicht schlagen

Siegten mit 3:0: Rafael Turrini (links) und Adam Klajber.
Siegten mit 3:0: Rafael Turrini (links) und Adam Klajber.

In der Dritten Bundesliga Süd haben die Herren der TSG Kaiserslautern das zweite Remis in Folge eingefahren. Vor eigenem Publikum kam die Mannschaft zu einem 5:5 gegen den FC Bayern München. Die Buchenlocher sind damit in diesem Kalenderjahr weiterhin ungeschlagen und stehen mit 13:11 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz.

Teambetreuer Bijan Kalhorifar sprach von einer „spannenden Partie gegen eine junge, aber wirklich sehr starke Mannschaft aus München“. Im Vergleich zur deutlichen 1:6-Niederlage im Hinspiel konnten seine Farben diesmal in Bestbesetzung antreten. 65 Zuschauer sahen zu Beginn ausgeglichene Doppelbegegnungen, in denen beide Kontrahenten jeweils einen Sieg einfahren konnten. Während Sushmit Sriram/Felix Köhler sich knapp in fünf Sätzen geschlagen geben mussten, waren Rafael Turrini/Adam Klajber mit 3:0 erfolgreich. „Ich denke, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben, indem wir Adam im Doppel aufgestellt haben“, betonte der Betreuer. Dafür trat Vladislav Rukletsov im hinteren Paarkreuz an.

Die Gastgeber konnten sich nach dem ersten Durchlauf der Einzel eine 4:2-Führung erspielen. Sriram gewann 3:0, doch unterlag Turrini mit 0:3. Für Kalhorifar waren beide Matches eine „klare Angelegenheit, denn Sushmit hatte überhaupt keine Probleme und Rafael war auf der anderen Seite chancenlos“. Der an Position drei gesetzte Köhler bezwang seinen Gegner mit 3:0 und auch Rukletsov (3:1) war siegreich. „Unser hinteres Paarkreuz hat sich in dieser Phase sehr gut präsentiert und hatte seine Gegner komplett im Griff“, meinte der Verantwortliche.

Aus dem Konzept gebracht

Im Anschluss daran verlor Sriram das Aufeinandertreffen der beiden Spitzenspieler mit 1:3, nachdem er den ersten Satz für sich entscheiden konnte. Nach Ansicht von Kalhorifar hat der Gegner „durch eine intelligente Spielweise nach dem Rückstand“ seinen Schützling aus dem Konzept gebracht. Da Turrini (2:3) ebenfalls als Verlierer von der Platte ging, konnten die Gäste aus der bayerischen Landeshauptstadt den Spielstand ausgleichen. Zudem musste sich auch Köhler (1:3) geschlagen geben. „Das war leider nicht sein Spiel, dafür hat er aber zuvor im ersten Match sehr stark agiert“, kommentierte der Betreuer.

Am Ende behielt Rukletsov die Nerven und siegte souverän 3:0, sodass eine Punkteteilung zu Buche stand. Bijan Kalhorifar resümierte: „Es war ein gerechtes Ergebnis, denn dieses Duell hatte keinen Verlierer verdient.“

Lob für TSG-Damen

Die Damen der TSG Kaiserslautern konnten sich in der Regionalliga Südwest über einen knappen Erfolg freuen. Im Heimspiel gegen die TTF Rastatt gewann das Team 6:4. Mit einer Bilanz von 17:15 Zählern schoben sich die Buchenlocherinnen auf Rang zwei in der Tabelle vor, jedoch haben sie mehr Partien als die Konkurrenz absolviert.

„Das war eine tolle kämpferische Leistung von allen“, sagte Trainer Anton Porten. „Es war ein sehr spannendes Spiel für uns und die Zuschauer.“ Seine Farben erwischten einen guten Start und siegten in beiden Doppelduellen. Tatiana Bakaiova/Ariel Barbosa (3:0) sowie Sarah Badalouf/Nina Merkel (3:1) waren dabei erfolgreich. Für den Coach war dieser Auftakt nicht unbedingt eingeplant. „Rastatt trat in Bestbesetzung an, deswegen war es umso überraschender, dass wir beide Doppel gewinnen konnten.“

In den anschließenden Einzeln konnten die Gastgeberinnen zunächst nur eine Begegnung für sich entscheiden. Barbosa auf Position drei verbuchte einen 3:0-Sieg. Bakaiova (1:3), Badalouf (2:3) sowie Merkel (0:3) waren allesamt unterlegen. Im zweiten Einzeldurchlauf drehte sich das Spiel dann zugunsten der TSG. Zwar verlor Bakaiova gegen die Topspielerin der Gäste mit 1:3. Badalouf hingegen feierte einen knappen Erfolg über fünf Sätze. „Sarah hat vor allem im letzten Satz ganz starke Ballwechsel gezeigt und einen tollen Sieg eingefahren“, lobte der Übungsleiter. Im hinteren Paarkreuz ließen Barbosa und Merkel ihren Gegnerinnen keine Chance und gewannen jeweils mit 3:0. Porten kommentierte: „Ariel zeigt sich zurzeit sehr stark und Nina hat dann gegen ihren Ex-Verein für den krönenden Abschluss gesorgt.“

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