Kaiserslautern RHEINPFALZ Plus Artikel Arbeiten am Eisenbahnviadukt laufen nach Plan – Im Sommer werden die Hilfsbrücken abgebaut

Es geht voran: Die Arbeiten am Viadukt, über das elf Gleise führen, liegen laut Deutsche Bahn im Zeitplan.
Es geht voran: Die Arbeiten am Viadukt, über das elf Gleise führen, liegen laut Deutsche Bahn im Zeitplan.

Seit Sommer 2020 wird an der Eisenbahnbrücke nahe der Trippstadter Straße gebaut. Die Arbeiten am Viadukt laufen nach Plan, sagt die Bahn. Doch bis wieder Autos unter den Schienen durchfahren dürfen, wird es noch ein bisschen dauern.

Im Juli 2020 haben die Arbeiten am Bahnviadukt begonnen, seitdem ist die Karcherstraße an der Kreuzung zur Trippstadter Straße und zur Zollamtstraße gesperrt. In unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof Kaiserslautern hat bis zu ihrem Abriss eine über 100 Jahre alte Eisenbahnüberführung die zweispurige Trippstadter Straße und beidseitige Fußwege überquert. Das Bauwerk ist mittlerweile abgerissen, gut 5000 Tonnen zurückgebautes Material wurden abtransportiert. Das Abbruchmaterial ist, da es teilweise aus den 1950er Jahren stammt, genau überprüft worden, ob Schadstoffe enthalten sind, berichtet die Deutsche Bahn (DB).

Auch das neue Bauwerk führt elf Gleise verschiedener Strecken, unter anderem die der Hauptverbindung Homburg (Saar) – Ludwigshafen (Rhein) über die Straße. Für den Neubau des Viadukts werden laut Bahn bis zum Ende der Arbeiten rund 1000 Tonnen Stahl und 4000 Kubikmeter Beton verbaut.

Rund 1000 Tonnen Stahl werden verbaut.
Rund 1000 Tonnen Stahl werden verbaut.

Derzeit wird am östlichen Teil der Brücke gearbeitet, es werden Betonagearbeiten für die Decke des Bauwerkes durchgeführt. Die Arbeiten dort sollen noch bis Ende des Jahres dauern. In der Zeit sollen auch die Stahlbrücke fertig erneuert und die Straße im Baufeld saniert werden. Im Sommer werden die Hilfsbrücken abgebaut, über die während der Bauarbeiten bis dahin der Zugverkehr läuft. Ende 2024 sollen schließlich alle Arbeiten am Viadukt abgeschlossen sein, so die Bahn.

Beim Rückbau der Hilfsbrücken könne es dann auch wieder etwas lauter werden, kündigt die DB an: „Wie gewohnt werden die Anwohner per Post vorab über diese notwendigen, aber lärmintensiveren Arbeiten informiert“, ebenso werde der Start dieser Arbeiten in einer Pressemitteilung mitgeteilt.

„Beim Bauprojekt der Eisenbahnüberführung sind die Arbeiten sowohl im Zeit- als auch Kostenplan vollständig im ,grünen Bereich’“, sagt eine Sprecherin der Deutschen Bahn auf RHEINPFALZ-Anfrage.

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