Kaiserslautern RHEINPFALZ Plus Artikel Amerikanische Steaks mit Pfälzer Zutaten: Jungunternehmer eröffnen Grillrestaurant

Konstantin Grenbenv im Two Men Philly Cheesesteak Diner. Sein Geschäftspartner David Graf befindet sich derzeit auf Insparations
Konstantin Grenbenv im Two Men Philly Cheesesteak Diner. Sein Geschäftspartner David Graf befindet sich derzeit auf Insparationsreise in Amerika.

Ein leerstehendes Restaurant, zwei Jugendfreunde mit einer Vision: ergibt zusammen das „Two Men Philly Cheesesteak Diner“. Es bringt Streetfood aus Amerika in die Westpfalz.

Durch die Kaiserslauterer Altstadt weht seit Kurzem ein Hauch von Philadelphia: In der Steinstraße 17 hat im April das „Two Men Philly Cheesesteak Diner“ eröffnet. Dort gibt es heiß gegrillte Ribeye-Steaks, geschmolzenen Cheddar, handgemachte Brioche-Brötchen und mehr. Betrieben wird das Grillrestaurant mit Bar von zwei jungen Gründern aus der Stadt.

Begonnen hat alles mit einem Inserat auf Kleinanzeigen. Konstantin Grebnev wurde dort auf ein leerstehendes Lokal aufmerksam und erkannte die Chance, gemeinsam mit seinem Freund David Graf – er befindet sich derzeit auf Inspirationsreise in Amerika – etwas aufzubauen. Die beiden Lautrer, 27 und 28 Jahre alt, kennen sich seit Jugendtagen. Der Umbau dauerte rund ein Jahr. Heute steht dort ein Diner, das auf Qualität und Regionalität setzen möchte: Die Brötchen backt das Café Rohde, das Gemüse kommt aus Ludwigshafen. Das Fleisch, traditionell Ribeye, wird auf dem Grill erhitzt und mit Cheddarkäse überbacken. Alles frisch, alles hausgemacht, so Grebnev.

Klassische US-Küche mit regionalem Einschlag

„Wir wollten zunächst ein Franchise übernehmen“, sagt Grebnev. „Aber das hätte in Kaiserslautern wirtschaftlich wenig Sinn gemacht.“ Stattdessen entwickelten sie ihre eigene Marke und setzten auf ein Konzept, das klassische US-Küche mit regionaler Verwurzelung verbinden will. Neben dem traditionellen Cheesesteak steht auch eine vegetarische Variante mit Jackfruit hoch im Kurs. Die Mischung aus amerikanischem Stil und bewusstem Zutatenmix kommt an, besonders bei der internationalen Kundschaft. Etwa 70 Prozent der Gäste haben amerikanische Wurzeln, sagt Grebnev – darunter ein aus Philadelphia stammender Gast, der öfter kommt: Er sagt, das Diner erinnere ihn an seine Heimat – für Grebnev ist das eines der schönsten Komplimente.

Das Team ist überschaubar: zwei Köche, ein Mitarbeiter hinter der Theke, eine Bedienung und Grebnev selbst, der oft anpackt. Ausgeliefert wird über Uber Eats und Lieferando. Langfristig denken die beiden Gründer über mehr als nur ein Lokal nach. „Two Men“ soll zur Marke werden – ein kleines, aber eigenständiges Franchise, aufgebaut auf Handarbeit und Herzblut.

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