Kaiserslautern Abenteuer süddeutscher Pokal

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Erstmals seit November 2010 steht für die Wasserballer des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs wieder eine Partie im süddeutschen Pokal auf dem Programm. Mit dem SV Augsburg trifft der KSK auf ein für ihn unbeschriebenes Blatt. Spielbeginn im Spickelbad in Augsburg ist am Samstag um 18 Uhr.

Knapp vier Jahre sind seit dem letzten Auftritt der Krokodile im süddeutschen Pokal vergangen: Am 21. November 2010 traten sie als amtierender südwestdeutscher Double-Sieger beim 1. BSC Pforzheim an und bekamen gegen den späteren Zweitliga-Aufsteiger mit 4:13 deutlichen Gegenwind zu spüren. Zwar qualifizierte sich der KSK im Folgejahr wieder für die SSV-Pokalrunde, entschied sich aber nach dem vorausgegangen Debakel gegen eine erneute Teilnahme. Lediglich sechs Teilnahmen am süddeutschen Pokal stehen in den Annalen. Nur zweimal überstanden die Lauterer die erste Runde. Mitte der Neunziger wurde Wetzlar zwar im Wasser besiegt, am grünen Tisch wurde der KSK wegen zu spät eingereichter Spielerpässe jedoch nachträglich disqualifiziert. So dauerte es bis vor zehn Jahren, als das Team am 7. November 2004 durch ein 9:8 gegen den SV Neunkirchen erstmals weiterkam. Allerdings war damals gegen die TSG Backnang (5:15) genauso in Runde zwei Endstation wie 2006/2007 mit 6:20 gegen den SV Ludwigsburg. Nun wartet beim abermaligen Versuch, die Auftaktrunde zu überstehen, die Vertretung des SV Augsburg 1911, mit der sich die Wege der Krokodile bislang noch nicht gekreuzt haben. Auch weil der SVA von 2003 bis 2013 keine Mannschaft stellte. Im Januar 2014 startete er erstmals wieder in der Oberliga Bayern, errang nach einigen Anlaufschwierigkeiten vier Siege und hielt den Anschluss ans Mittelfeld. „Leider wissen wir nicht allzu viel über den Gegner“, muss Wasserballwart Stefan Raspudic zugeben, der nach dem Rücktritt von Trainer Florian Schweiker Mitte der letzten Spielzeit in dieser Saison vermehrt das Kommando am Beckenrand übernehmen wird. Neu ist auch der Spanier Victor Morales, der berufsbedingt nach Kaiserslautern zog, von der SGW Neunkirchen/Homburg kam und beim Turnier in Stolberg bereits erste Spielpraxis mit den neuen Mannschaftskollegen sammelte. Der Termin des Pokalspiels liegt für die Lauterer mehr als ungünstig, denn während im Pokal auf den Einsatz von Damen und jugendlichen „Gastspielern“ verzichtet werden muss, fallen auch wegen der Rheinland-Pfalz-Meisterschaften im Schwimmen mehrere Leistungsträger aus. (sts)

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