Grünstadt Zur Sache: Nachfrage nach Selbstverteidigungskursen ist unterschiedlich

Placeholder-Image

Die Nachfrage nach Selbstverteidigungskursen im Leiningerland und im Raum Eisenberg nach den Vorfällen in der Silvesternacht in Köln ist unterschiedlich, wie eine Umfrage der RHEINPFALZ ergeben hat. So wurde beim Kampfkunstzentrum in Gerolsheim in letzter Zeit vermehrt nach Selbstverteidigungskursen gefragt. Es wurden sechs neue Mitglieder aufgenommen. Diese hätten als Beweggrund angegeben, dass sie imstande sein wollten, sich selbst verteidigen zu können, teilt der Verein auf Anfrage mit. Viele hätten nach einem eintägigen Kurs gefragt. Allerdings sei man nach solch einem Kurs noch lange nicht in der Lage, sich erfolgreich zu verteidigen, so der Verein. Keine Anfragen im Zusammenhang mit den Übergriffen in Köln gab es in der Aikido-Abteilung des TSG Grünstadt. Neue Mitglieder interessierten sich für den Sport, kämen aber nicht unbedingt wegen der Selbstverteidigung, erklärte der Verein. Auch bei Pierre Polini, Taekwondo- und Kickboxlehrer des ATSV Wattenheim und TSV Carlsberg, hat es in jüngster Vergangenheit keine neuen Anmeldungen gegeben. Der Artemis Frauenverein Eisenberg bietet in diesem Jahr keine Selbstverteidigungskurse an. (red)

x