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«Göllheim/Eisenberg.» Auch das letzte Heimspiel der Saison brachte nicht den erhofften Ehrenpunkt für die Handballer der MFSG Göllheim/Eisenberg/Asselheim/Kindenheim. Gegen den TV Ruchheim waren sie chancenlos und unterlagen mit 22:33 (9:19). Die Damen verloren ebenfalls. Mit einem stark dezimierten Kader endete das Spiel beim TuS Neuhofen 27:17 (13:6) für die Gastgeberinnen.

Unbedingt wollten die Nordpfälzer Wölfe im letzten Heimspiel der Saison einen Sieg einfahren, um nicht in allen elf Begegnungen in eigener Halle als Verlierer vom Platz zu gehen. Es gelang nicht – die MFSG wirkte angespannt und übermotiviert, woraus zu viele Fehler resultierten. „Wir haben es Ruchheim sehr einfach gemacht“, musste Trainer Patrick Dermody feststellen. Ein Lichtblick im Trikot der Wölfe war allerdings Matthias Stoverock. Der 17-Jährige, gerade mit der A-Jugend Verbandsligameister geworden, überzeugte in seinem erst zweiten Spiel für die Aktiven mit fünf Treffern. „Matthias hat gespielt wie ein alter Hase, der nie etwas anderes gemacht hat. Er war total abgezockt vor dem Tor. Das war richtig stark. Daran erkennt man auch die hervorragende Nachwuchsarbeit von Johannes Finck“, lobte Dermody. Mit nur acht Feldspielerinnen reisten die Wölfinnen nach Neuhofen. So war die Favoritenrolle im Duell zweier Tabellennachbarn klar vergeben, und die Gastgeberinnen wurden ihr gerecht. „Ein absolut verdienter Erfolg für Neuhofen, wobei wir kämpferisch zu gefallen wussten“, meinte MFSG-Coach Detlef Rakowski. Seine Rumpftruppe verkaufte sich teuer und machte insbesondere in der Abwehr einen guten Job. „Im Angriff haperte es allerdings, was auch nicht verwunderlich war, da diese Formation nicht eingespielt ist“, sagte Rakowski. Durch Ballverluste im eigenen Angriff kassierte die MFSG acht Gegentreffer durch die erste Welle. Ein weiteres Manko: Acht von 14 Siebenmeter konnten die Wölfinnen nicht verwandeln. „Überhaupt sind wir sehr fahrlässig mit unseren Chancen umgegangen“, haderte der Trainer, der ein Sonderlob an die drei Aushilfen aus der zweiten Mannschaft parat hatte: „Ohne sie hätten wir keine spielfähige Mannschaft gehabt und sie haben das alle drei richtig klasse gemacht“. Franziska Wieber stach mit vier Treffern besonders heraus. Ein Sieg und eine Niederlage lautet die Bilanz der MFSG-Reserveteams vom letzten Heimspieltag in Grünstadt. Die Damen gewannen gegen den 1. FC Kaiserslautern II nach einer starken zweiten Halbzeit mit 27:18. Ohne Chance war das A-Klassen-Team der Herren gegen den Tabellenzweiten SG Lambsheim/Frankenthal. Sie verloren mit 24:32. So spielten sie Herren: Rokita – Stark (6/2), Stoverock (5), Georg Ebel (3), Drude (3), Lukas Ebel (1), Keilhauer (1), Boger (1), Kany (1), Christian Wiehler (1), Jan-Martin Wiehler, Doll Damen: Eisen – Wieber (4/1), Koch (4/2), Setzer (3/1), Ecker (3/2), Fattler (2), Stark (1), Rebecca Ludwig, Melanie Ludwig

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