KIRCHHEIM Wegen Corona-Verordnung: Kirchheimer Chor sucht großen Probenraum

Der Chor bei einem Auftritt.
Der Chor bei einem Auftritt.

Gospel goes Pop sucht nach einem Proberaum. Der Kirchheimer Chor kann seine Lieder zwar im Friederich-Diffiné-Haus einstudieren, doch das dortige Domizil ist unter den gegebenen Bedingungen für 30 Aktive zu klein. „Nach der zehnten Corona-Bekämpfungsverordnung sollen wir untereinander einen Abstand von drei Metern wahren und dafür reicht der Platz nicht“, erläutert Pia Kern aus dem Organisationsteam des Chors. Der Grund für diese Einschränkung ist der beim Singen erhöhte Aerosolausstoß. Den Ratschlag der Landesregierung, die Proben ins Freie zu verlegen, sei getestet worden, erzählt sie. Aber: „Der Gesang hat sich verflüchtigt, die einzelnen Stimmlagen hören sich gegenseitig nicht richtig, der Takt ist schwieriger zu halten und dazu kommen noch die Nebengeräusche der angrenzenden Straße.“ Insofern habe man sich nach einem geräumigeren Saal oder einer Halle umgeschaut. „Bislang wurden wir jedoch nicht fündig“, so Kern. Schulturnhallen in der Verbandsgemeinde Leiningerland blieben bis mindestens nach den großen Ferien geschlossen. Gospel goes Pop hofft, dass es im Großraum Grünstadt irgendwo einen Raum gibt, in dem 30 Sänger auf Abstand proben können. „Er müsste gut zu belüften sein und einen Stromanschluss für das Keyboard des Chorleiters Frank Aiglstorfer haben“, konkretisiert Kern den Wunsch der Singgemeinschaft, die sich – nach der pandemiebedingten dreimonatigen Unterbrechung diesmal ohne Sommerpause – jeden Freitag um 19 Uhr trifft. Sollte sich nichts finden lassen, könnte im Kirchheimer Gemeindezentrum nach Stimmlagen getrennt geübt werden. Kern sagt: „Das möchten wir allerdings nur ungern, denn Chorgesang ist ja eine Gemeinschaftsproduktion.“ E-Mail an pia.k.kern@gmail.com.

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