Leinigerland RHEINPFALZ Plus Artikel Wechsel bei den CDU-Beigeordneten der Verbandsgemeinde

Von links betrachtet: Karl Meister bleibt, Hans Scherer kommt, Bernd Findt und Frank Rüttger bleiben wiederum, Johannes Schwalb
Von links betrachtet: Karl Meister bleibt, Hans Scherer kommt, Bernd Findt und Frank Rüttger bleiben wiederum, Johannes Schwalb und Roland Werner gehen, dafür ist Carsten Brauer startklar.

Es ist Halbzeit in der Verbandsgemeinde Leiningerland und eine Absprache, die seit Beginn existiert, soll jetzt umgesetzt werden: Die ehrenamtlichen Beigeordneten Johannes Schwalb und Roland Werner (beide CDU) legen ihr Amt nieder. In der Ratssitzung am 17. Dezember sollen ihre Nachfolger Carsten Brauer und Hans Scherer gewählt werden.

Der bevorstehende Wechsel wurde bereit 2017 in der Koalitionsvereinbarung zwischen CDU, FWG und FDP im Leiningerland festgelegt – er kommt also nicht überraschend. Hintergrund dieser Absprache war, dass die neu geschaffene Verbandsgemeinde Leiningerland von der Erfahrung langjähriger Kommunalpolitiker profitieren sollte. Bürgermeister Frank Rüttger (CDU) holte sich Johannes Schwalb als zweiten und Roland Werner als vierten Beigeordneten an seine Seite, um nach der Fusion einen möglichst reibungslosen Start in der Verwaltungsarbeit zu gewährleisten.

Gerade in der Anfangszeit sei die Arbeit durch eine Bestandsaufnahme und (Neu-)Ausrichtung der Verbandsgemeinde und der Verwaltung geprägt gewesen, teilt Rüttger mit. Für die Unterstützung und gemeinsam erarbeitete Weichenstellung in der jungen, fusionierten VG danke er den beiden Beigeordneten als Bürgermeister und Gemeindeverbandsvorsitzender der CDU. Lob gibt es auch von der CDU-Fraktion und den Koalitionspartnern.

Grundschulen ein großes Thema für Werner

Roland Werner aus Kirchheim saß ab 1989 im Verbandsgemeinderat Grünstadt-Land. In seiner Amtszeit als Beigeordneter für Schulen, Weiterbildung, Freizeit und Sport hat er unter anderem an den Entscheidungen über den Ausbau der betreuenden Grundschule in Gerolsheim-Laumersheim zur Stärkung des dortigen Standorts und die Zukunft der Grundschule Kirchheim-Kleinkarlbach mitgewirkt. Gerade was letztere betrifft, waren unter Federführung von Rüttger zahlreiche Besprechungstermine, Sitzungen und Ausarbeitungen notwendig. Werner sagt, er sei glücklich darüber, dass der Verbandsgemeinderat im September eine Entscheidung in der Sache getroffen habe.

Der Hettenleidelheimer Johannes Schwalb zeichnete unter anderem für die Bereiche Tourismus, Klimaschutz, den Abwasserzweckverband „Mittleres Eckbachtal“ und die Betreuung der Freibäder in Altleiningen und Hettenleidelheim verantwortlich. Ihm sei es wichtig gewesen, Menschen und Mitarbeiter bei der Fusion mitzunehmen, die unter anderem den hohen Anspruch habe, eine Kommune wirtschaftlich effizienter zu machen, teilt er mit – und dankt den Mitarbeitern der Verbandsgemeinde sowie dem Führungsteam um Bürgermeister Rüttger für „das konstruktive Arbeiten und die menschliche Art“. Schwalb sieht nach schwierigen Anfängen eine gute heutige Basis, die weiterentwickelt werden muss.

Freibäder liegen Schwalb besonders am Herz

Als bisheriger Geschäftsbereichsleiter und aktuell stellvertretender Vorsteher des Abwasserzweckverbands Mittleres Eckbachtal ist ihm wichtig, die Kläranlage in Heßheim zukunftsweisend zu verbessern – den Prozess will er in Zukunft weiter begleiten. Eine andere Passion Schwalbs: die Schwimmbäder der Verbandsgemeinde, deren Erhalt ihm „besonders am Herzen“ liegt. Sie seien Teil der touristischen Infrastruktur, dienten der Erfüllung des Teil-Rahmenplans für Grundschulen im Bereich Sport und seien als öffentlich geförderte Sport-, Spiel- und Freizeitanlagen zu erhalten. Könnten die Gemeinden der ehemaligen VG Hettenleidelheim dies finanziell nicht mehr stemmen, sollte seiner Meinung nach die VG Leiningerland Gewähr für eine Fortführung bieten.

Einer der beiden neuen Beigeordneten ist Carsten Brauer – als Ortsbürgermeister von Wattenheim, langjähriges Mitglied im VG-Rat und ehemaliger Beigeordneter der VG Hettenleidelheim bringt er viel Erfahrung mit in sein neues Amt. Auch der Dirmsteiner Hans Scherer kennt die Arbeit in den Gremien von Orts- und Verbandsgemeinden und ist aktuell zudem Beigeordneter in Dirmstein. Die beiden CDU-Männer wollen im Ehrenamt ihre bisherige Arbeit aufgreifen und weiter vorantreiben. Sie freuen sich auf neue Herausforderungen und bedanken sich bei ihren Vorgängern für deren Leistung und Einsatz.

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