Kirchheim Was sich bei der FWG ändert

Bei der FWG und Ortsbürgermeister: Kay Kronemayer.
Bei der FWG und Ortsbürgermeister: Kay Kronemayer.

Die FWG Kirchheim hat einige Änderungen vorgenommen, um für die Zukunft besser aufgestellt zu sein. Insgesamt zeigte sich der alte und einstimmig wiedergewählte neue Vorsitzende Uwe Neunzling sehr zufrieden. Die aktuell 21 Mitglieder seien alle recht aktiv. Bei der jüngsten Generalversammlung mit Neuwahlen waren auch fast alle anwesend.

Der Vorstand der Freien Wähler wurde um drei Personen vergrößert, wie Bürgermeister Kay Kronemayer berichtet. Bisher seien die Aufgaben des Schriftführers von den Vorsitzenden erledigt worden. Und bislang habe es auch keine Beisitzer gegeben. „Jetzt erweitern Bernd Schmidt und Axel Bona den Vorstand“, erläutert er. Man habe die politische Arbeit auf mehr Schultern verteilen wollen, sagt Neunzling. „Die Beisitzer werden sich auch der Projektarbeit annehmen und gemeinsam mit den anderen Vorstandsmitgliedern Themen der Gemeinde vorantreiben“, so der Ortschef.

Neben der Veränderung an der FWG-Spitze seien auch Mitgliedsbeiträge eingeführt worden. Bisher war die Wählergruppe auf Spenden angewiesen. „Um Sicherheit zu schaffen und um immer einen kleinen Sockelbetrag vorhalten zu können, hat sich die Versammlung auf einen Monatsbeitrag von fünf Euro verständigt“, so Neunzling. Auch die Kommunalwahl 2024 war Thema. „Wir sehen uns dafür gut aufgestellt“, betont der Vorsitzende. Positiv gestimmt ist man in der Gruppe hinsichtlich des Wohnbauprojektes auf dem Gelände der ehemaligen Malzfabrik. „Das wird für Kirchheim ein Gewinn“, stellt Kronemayer klar. Auf einem „weniger ansehnlichen Fleckchen“ entstehe etwas richtig Schönes, findet er und resümiert: „Wir erleben die Zusammenarbeit mit dem Bauträger als sehr gut.“ Etwas enttäuscht sind die Freien Wähler von der im Verbandsgemeinderat grob angerissenen Zeitschiene für den Neubau der Grundschule. Kronemayer und Neunzling sehen die Ursache in der „wahnsinnigen Bürokratie in unserem Land“. Auch die Errichtung des neuen Sportheims sei in einige Entfernung gerückt. „Wir sollen Richtlinien umsetzen, die uns alle am Ende mehr kosten als nötig, einfach nur, weil es so in einer Verordnung steht. Das kann ich niemandem erklären“, sagt der Bürgermeister.

Am Sonntag, 16. Juli, lädt die FWG zu einem Spaziergang auf dem neuen Wanderweg rund um das Dorf ein. Kronemayer: „Die Details werden im Amtsblatt veröffentlicht. An diesem Tag ist auch der Ausschank geöffnet.“

Vorstand

Vorsitzender Uwe Neunzling, Stellvertreter Frank Kohnle, Schriftführer Thomas Göller, Kassenwart Rainer Butscher, Beisitzer: Axel Bona und Bernd Schmidt.

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