Grünstadt Waldaktionstag der Grundschule Kirchheim-Kleinkarlbach
Auf Initiative der Ortsgemeinde Kleinkarlbach sind gestern 140 Grundschüler aus fünf Dörfern beim Waldaktionstag gewesen. Zunächst haben sich 67 Erst- und Zweitklässler mit Försterin Isabelle Behret und ihrem Hund Leni im Unterpfädchen oberhalb der Wranglein-Ranch in Battenberg auf Kleinkarlbacher Gemarkung getroffen.
An einer Kahlstelle wenige Meter davor sagte die Revierleiterin: „Der Borkenkäfer frisst sich hier mit seiner ganzen Familie durch den Fichtenbestand – und seht ihr? Es ist kein Wald mehr da.“ Deshalb wurde für jedes Kind ein zwei bis sieben Jahre altes Bäumchen gesetzt. Mitgebracht hatte Behret Eichen, Linden, Berg- und Flatterulmen, Platanen und für die Bienen Schneeball und Hartriegel. Ihr Mitarbeiter Christian Hoffmann sowie aus Kleinkarlbach der Bürgermeister Daniel Krauß (SPD) und der Beigeordnete Karl Wilhelmy (FWG) unterstützten tatkräftig.
Weitere Pflanztage „BürgerWaldErhalt“
„Ab einer Tiefe von 3,30 Meter ist der Boden knochentrocken. Es kann deshalb sein, dass mir in den nächsten Jahren noch etliche Bäume absterben“, begründete Behret den präventiven Einsatz, bei dem auch die Ortschefs der anderen Dörfer, aus denen die Schüler stammen, wie Battenberg, Bissersheim, Kirchheim und Neuleiningen, vorbeischauten.
Informiert wurde über weitere Pflanztage unter dem Schlagwort „BürgerWaldErhalt“, die mit dem Setzen von Hochstämmen für alle Teilnehmer des ersten Adventurewalks im Leiningerland im Krumbachtal gestartet war. Für die nächsten vier Termine treffen sich die freiwilligen Helfer jeweils um 9.30 Uhr: am Freitag, 15. November, am Leißlinger Platz in Carlsberg (es geht zum Kahlenberg in Hertlingshausen), am Samstag, 16. November, und am Freitag, 22. November, jeweils am Waldparkplatz Wegweiser zwischen Carlsberg und Wattenheim (Vorbereitung und Pflanzung auf der Fläche Alte Häuser im Langenthal) und am Samstag, 23. November, auf dem ehemaligen Waldparkplatz hinter der Hetschmühle (zur Räumung und Pflanzung auf dem dortigen alter Festplatz). Die Einsätze werden jeweils rund drei Stunden dauern, wobei für Getränke und einen kleinen Imbiss gesorgt ist. Behret: „Es werden Fahrgemeinschaften gebildet, wobei zu beachten ist, dass für die Strecke ins Langenthal Geländewagen von Vorteil sind.“