Grünstadt Wahlhelfer händeringend gesucht

Wer wird’s wohl werden: Rund 36.000 Wahlberechtigte aus Grünstadt und den Verbandsgemeinden Hettenleidelheim und Grünstadt-Land
Wer wird’s wohl werden: Rund 36.000 Wahlberechtigte aus Grünstadt und den Verbandsgemeinden Hettenleidelheim und Grünstadt-Land dürfen über die Zusammensetzung des Bundestages mitentscheiden. Unser Bild zeigt Wahlplakate in Kirchheim.

Nach dem Zählen ist Baden angesagt: Die Stadt Grünstadt belohnt die Wahlhelfer mit einer Tageskarte für das Cabriobad Leiningerland als besonderes Bonbon. Dazu gibt’s eine Urkunde und 30 Euro Erfrischungsgeld. Bürgermeister Klaus Wagner (CDU) hatte in der jüngsten Ratssitzung dafür geworben, dass sich Grünstadter am 24. September als Wahlhelfer engagieren. Dennis Geißler, Mitarbeiter der Stadtverwaltung, sagte gestern: „Wir suchen noch 15 Wahlhelfer für die Bundestagswahl.“ Sie sollten flexibel und teamfähig sein – und, ganz wichtig, einen Sinn für genaues Arbeiten haben. Insgesamt werden sechs Wahllokale eingerichtet, dazu kommen drei Briefwahlstimmbezirke im Rathaus. Pro Bezirk werden zwischen zehn und zwölf Personen benötigt, sagte Geißler. Die meisten Wahlhelfer kommen aus den Reihe der Parteimitglieder. In der Verbandsgemeinde Grünstadt-Land macht sich die Traubenlese bemerkbar, wie Jessica Chochol, Mitarbeiterin der Verbandsgemeindeverwaltung, erzählte. Grundsätzlich seien genug Wahlhelfer für die 19 Wahllokale und die Briefwahl verfügbar. „Lediglich in zwei bis drei Stimmbezirken ist es etwas schwieriger, weil die Bundestagswahl mit der Hauptsaison der Weinlese zusammenfällt und viele der sonst tätigen Wahlhelfer ein Weingut haben“, sagte Chochol. „Ein spezielles Dankeschön, abgesehen von dem gesetzlich vorgeschriebenen Erfrischungsgeld, wird es nicht geben“, informierte sie. Der Wahlsonntag ist auch für die Verwaltungsleute ein Arbeitstag: So setze sich der Briefwahlvorstand aus Mitarbeitern der Verwaltung zusammen, und in den Wahllokalen der Ortsgemeinden werden Verwaltungsleute die Ehrenamtler unterstützen. Gut aufgestellt in Sachen Helfer ist die Verbandsgemeinde Hettenleidelheim. Dominic Jonas, Büroleiter der Verwaltung, kann sich über mangelndes Interesse nicht beschweren und sagte auf Anfrage: „Es gibt genug Wahlhelfer und auch ausreichend zusätzliche Hilfskräfte, um kurzfristige Absagen aufzufangen.“ Die Wahlhelfer für die sieben Stimmbezirke und den zentralen Briefwahlstimmbezirk erhalten 25 Euro für ihren Sonntagsdienst. Kostenlos baden gehen dürfen sie allerdings nicht.

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