Fußball Vor Saisonfinale: Noch alles möglich beim TuS Altleiningen
Showdown für den TuS: Mit drei Punkten können die Altleininger an diesem Wochenende nicht nur eine starke Rückrunde (sechs Siege aus acht Spielen) perfekt machen, sondern theoretisch sogar noch die Aufstiegsrunde erreichen.
Dafür sind die Altleininger auf Schützenhilfe vom Tabellendritten SV Ruchheim im Duell gegen den FSV Schifferstadt (Platz vier) angewiesen. Außerdem darf Viktoria Herxheim gegen Tabellenführer Billigheim-Ingenheim nicht punkten. Aktuell hat der TuS zwei Punkte Rückstand auf die Qualifikation zur Aufstiegsrunde. Punktgleich mit Viktoria Herxheim. Die ersten vier Mannschaften der Tabelle sind Teil der Aufstiegsrunde, die anderen fünf Mannschaften spielen um den Abstieg. Wie viele Mannschaft genau auf- oder absteigen ist noch unklar und von den anderen Ligen abhängig.
Ist es ein Fluch?
Schafft es der TuS tatsächlich, sich für die Aufstiegsrunde zu qualifizieren, ist für den Tabellensechsten ein möglicher Abstieg aus der Landesliga passé. „Das wäre natürlich eine riesen Erleichterung“, sagt TuS-Coach Michael Wolter. Muss der TuS dagegen in die Abstiegsrunde, wären drei Punkte in Offenbach trotzdem enorm wichtig, da in der Abstiegsrunde die Punkte aus den direkten Duellen zählen.
Ein Sieg in Offenbach wird jedoch schwer genug: In acht Begegnungen haben die Altleininger noch nie ein Spiel für sich entscheiden können. An einen Fluch glaubt TuS-Trainer Michael Wolter nicht: „Die Mannschaft liegt uns einfach nicht“, umschreibt der Trainer die desaströse TuS-Ausbeute gegen Offenbach. Im Hinspiel verlor der TuS ärgerlich mit 2:3. Der Übungsleiter konnte damals wegen Krankheit seine Mannschaft nicht von der Seitenlinie aus betreuen. Umso wichtiger sei es für den Trainer jetzt, endlich mal in Offenbach zu punkten.
Für einen Sieg erwartet Wolter aber eine klare Leistungssteigerung seiner Mannschaft. Beim 3:0-Sieg gegen Südwest Ludwigshafen fehlten dem Trainer bei seinem Team Laufbereitschaft und Kampfgeist. Auch attraktives Offensivspiel war gegen den Tabellenletzten Mangelware. „Wir haben uns dem Spiel unseres Gegners angepasst. Das müssen wir in Zukunft dringend vermeiden.“
Auf der anderen Seite verspürt Wolter bei seiner Mannschaft endlich das Siegergen, was er sich so lange von seinen Jungs gewünscht hatte. Auch gegen Ludwigshafen hat der TuS die Tore am Ende erzwungen und somit dem Tabellenletzten nicht wirklich eine Chance gelassen.
Erneute Corona-Sorgen
Pünktlich zum Saisonfinale droht dem TuS vor dem Spiel am Sonntag die nächste Corona-Welle. Wegen eines positiven Tests innerhalb der Mannschaft musste bereits am Donnerstag das Training in Altleiningen abgesagt werden. Am Freitagnachmittag gab TuS-Trainer Davor Vulinovic aber Entwarnung: „Wir werden spielen.“ Auch das Abschlusstraining am Freitagabend soll stattfinden.
Durch die Corona-Lockerungen des Landes Rheinland-Pfalz kann der TuS außerdem wieder auf die zwei Spieler zurückgreifen, die weder gegen das Coronavirus geimpft, noch genesen sind. Verzichten muss der TuS am Sonntag nach wie vor auf Florian Merz (Kreuzbandriss) und Yanic Holzner (Muskelverletzung), außerdem ist Henrik Weisenborn angeschlagen. Für Zuschauer in Offenbach gilt die 3G-Regelung. Zuschauer, die den TuS unterstützen möchten, müssen negativ getestet, geimpft oder vom Virus genesen sein. Anpfiff ist um 15 Uhr.