Fußball
TSG Eisenberg kämpft in A-Klasse Rhein-Pfalz um den Klassenverbleib
Der 12:1-Heimsieg am 8. Dezember war noch einmal Balsam auf die Seelen der Eisenberger. Der Kantersieg im abschließenden Pflichtspiel des Jahres über das abgeschlagene Tabellenschlusslicht Grün-Weiß Ludwigshafen gab der TSG noch einmal Mut für die Restrückrunde. Durch den Erfolg machten die Eisenberger noch einmal einen Platz gut und gingen somit als Liga-13. mit einem Rückstand von sechs Punkten auf den ersten Nichtabstiegsrang in die Winterpause.
Eigentlich wollte Christian Graumann, der als Trainer der TSG in die Saison ging, mit dem Abstiegskampf diesmal nichts zu tun haben. Doch die Eisenberger starteten zunächst mit zwei Niederlagen in die Saison. Zu Hause verloren die Sandhasen gegen den ASV Heßheim knapp mit 3:4. Eine Woche gab es eine 2:5-Niederlage bei Vatanspor Frankenthal. Am 18. August feierten Graumann und Co. aber mit einem 4:0 vor eigenem Publikum über den FC Arminia Ludwigshafen II den ersten Saisonsieg und der 3:2-Sieg über den SV Ruchheim zu Hause ließ die Stimmung steigen. Allerdings: Spielertrainer Graumann war über die mangelhafte Trainingsbeteiligung schon Ende August ein bisschen angefressen.
Dann hagelte es eine 0:5-Niederlage beim VfR Frankenthal. Nach dem 1:1 beim TSV Eppstein verspielten die Eisenberger auswärts beim SC Bobenheim-Roxheim eine 5:3-Führung und verloren noch mit 5:7. Nach einer Durchschnittsleistung beim 1:1 im Derby gegen den SV Obersülzen kassierten die „Sandhasen“ eine 0:7-Klatsche beim ESV Ludwigshafen. Weitere Niederlagen zu Hause gegen den FC Arabia Frankenthal, das die TSG wegen Rudelbildungen kurz vor Abpfiff am grünen Tisch mit 0:2 verlor - und gegen den ASV Maxdorf (1:4) führten dann dazu, dass Christian Graumann an den Vorstand herantrat und um seine Ablösung bat. „Ich habe gemerkt, dass ich bis auf wenige Spieler die Mannschaft als Coach nicht mehr erreicht habe“, sagte Graumann.
Als Spieler stand er der TSG aber weiter zur Verfügung. Am 18. Oktober übernahm der bisherige Co-Trainer Florian Diehl die Mannschaft als Chefcoach. Sein Start verlief alles andere als gut. Bei der DJK Eppstein kassierten die Eisenberger eine 1:6-Niederlage. Doch der neuen Coach stellte die Taktik um. In der Folge gingen die Eisenberger meist mit drei defensiven Mittelfeldspielern zu Werke. Zunächst verlor die TSG allerdings gegen den Spitzenreiter und Meisterschaftstopfavoriten Südwest Ludwigshafen zu Hause mit 0:2 und auch bei SW Frankenthal (0:3) blieben die „Sandhasen“ torlos. Doch der 2:1-Auswärtserfolg beim SV Weisenheim am Sand gab der Elf neues Selbstvertrauen. In der Folge verloren die Eisenberger zwar erneut beim ASV Heßheim (2:3) und gegen Vatanspor mit 0:1.
„Die letzten Spiele vor der Winterpause waren aber sehr gut und die geben uns Auftrieb, dass wir in der Restrückrunde noch die nötigen Punkte holen können, um die A-Klasse zu halten“, macht Diehl klar. Nach einem 2:2 bei Arminia Ludwigshafen II feierte die TSG zunächst am 1. Dezember einen 3:1-Sieg beim SV Ruchheim und dann das 12:1 über den gegen Grün-Weiß. „Zugänge im Winter sind derzeit nicht geplant. Ob Christian Graumann, der bei uns weiter voll als Spieler integriert ist, in der Rückrunde weiter bei uns bleibt, ist noch nicht ganz sicher. Ein Spieler geht nach Hettenleidelheim“, sagt Florian Diehl.
Richard Arnold ist mit zwölf Treffern der beste Torschütze der Eisenberger. Insgesamt hat die TSG 45 Tore erzielt und 61 Buden kassiert. Am 15. Januar 2025 ist Trainingsauftakt und dann beginnen die Eisenberger mit der Vorbereitung auf die Restrückrunde. Das erste A-Klassenspiel der TSG ist für den Sonntag, 23. Februar, 14.30 Uhr, angesetzt. Dann empfangen die Eisenberger auf dem heimischen Kunstrasen den SC Bobenheim-Roxheim.