Grünstadt Rund um Grünstadt: Babymord: Angeklagter spricht von „Unfall“

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In Frankenthal ist gestern der Prozess gegen einen Mann fortgesetzt worden, der sein eigenes Baby vom Balkon in den Tod stürzen ließ. Bei der Verhandlung wurden Briefe und Kurznachrichten vorgelesen, in denen der Mann sich aus dem Gefängnis heraus zur Tat geäußert hatte: „Es war ein Unfall. Ich habe das nicht extra gemacht.“ Im Verfahren geht es unteren anderem um die Frage, ob ihm die zwei Monate alte Senna am 14. Mai 2016 auf dem Balkon aus den Händen glitt, oder ob er sie bewusst in die Tiefe warf. Die Staatsanwaltschaft vermutet, er wollte so die Mutter des Kindes bestrafen, weil sie sich seiner Meinung nach mehr um das Mädchen als um ihn kümmerte. Der Prozess wird am Freitag fortgesetzt. |nt Südwest In einer Anlage im Werksteil Nord der BASF wird ein neues Abgassystem in Betrieb genommen. Wie der Chemiekonzern weiter mitteilt, kann es bei den Probeläufen in den kommenden Monaten zur Bildung einer gelblichen Abgasfahne kommen. Die BASF bittet die Anwohner um Verständnis. In Oppau klagt unterdessen die Bevölkerung über nächtliche Lärmbelästigungen, die durch das Anfahren von Anlagen im Werk entstehen. Ortsvorsteher Udo Scheuermann (SPD) will deshalb bei der BASF vorstellig werden.

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