Grünstadt Rund um Grünstadt: Asbest-Verdacht: Bahn sperrt Strecke zur BASF
Wie die Deutsche Bahn auf Anfrage mitteilt, ist die seit Montagnachmittag gesperrte Bahnstrecke zwischen dem Hauptbahnhof und BASF-Süd voraussichtlich mindestens bis Sonntag nicht passierbar. Bei Arbeiten an einem Kabelkanal in einem Tunnel seien am Montag Faserplatten gefunden worden, die vermutlich Asbest enthielten. Die Bahn sperrte laut Pressesprecherin Ursula Eickhoff daraufhin vorsorglich Tunnel und Strecke und informierte Gewerbeaufsichtsamt, Umweltamt und die Berufsgenossenschaft. Betroffen sind Personenzüge zur BASF, die täglich rund 1300 Mitarbeiter nutzen. Die Bahn hat am Dienstag aus diesem Grund einen Schienenersatzverkehr eingerichtet. Ein Sachverständiger wurde eingeschaltet, um den Tunnel zu untersuchen. Der Tunnel liegt auf der zwei Kilometer langen Strecke zwischen Hauptbahnhof und BASF-Gelände. Dort laufen Bauarbeiten, um die BASF ans S-Bahn-Netz anzubinden. Wegen dieser Arbeiten werde die Strecke planmäßig ab Montag, 25. Juni, für drei Monate gesperrt, sagte Eickhoff. Aus Anlass des ersten Todestags von Ehrenbürger und Altkanzler Helmut Kohl wird die Stadt Ludwigshafen am Samstag am Rathaus in der Innenstadt, am Rathaus in Oggersheim und am Gemeindehaus in Friesenheim die städtische Flagge auf halbmast hissen. Auf Einladung von Kohl-Witwe Maike Kohl-Richter wird Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (SPD) um 14.30 Uhr einen Kranz am Grab in Speyer niederlegen und um 16 Uhr in der Kirche St. Josef in Friesenheim an der Gedenkmesse teilnehmen. In Abstimmung mit den Vorsitzenden aller im Stadtratsfraktionen soll die Frage, wie Kohl in Ludwigshafen geehrt wird, nach den Kommunalwahlen 2019 in einem geordneten Verfahren unter Beteiligung der Bürger entschieden werden. Steinruck hatte von Anfang an deutlich gemacht, dass sie eine Würdigung der Verdienste von Kohl um die Einheit Europas durch seine Heimatstadt ausdrücklich befürwortet und wünscht. Armin Rebholz wird der neue Schulleiter am Werner-Heisenberg-Gymnasium in Bad Dürkheim. Das hat die ADD in Trier gestern mitgeteilt. Der 52-Jährige ist seit 2015 erster stellvertretender Schulleiter. Seit dem Weggang des früheren Rektors Herbert Janetzki zu Beginn des aktuellen Schuljahres leitet er das Gymnasium bereits kommissarisch. Vor 18 Jahren begann Rebholz seine schulische Laufbahn am WHG. Er studierte an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz die Fächer Deutsch, Erdkunde und Sozialkunde. Der Vater dreier Kinder lebt im Raum Alzey/Worms. Am Donnerstag, 14. Juni, referiert Max von Vopelius um 18 Uhr in Gebäude 42, Raum 110, der Technischen Universität Kaiserslautern zum Thema „Marken- und Produktpiraterie: Wie Fälschungen uns allen schaden“. Anhand anschaulicher Beispiele ganz unterschiedlicher Produkte und technischer Gebiete werden von ihm zunächst die vielen Gefahren und die Auswirkungen sowohl für Verbraucher als auch für Unternehmen und Start-ups sowie das Ausmaß von Fälschungen untersucht. Im Anschluss an den Vortrag werden von ihm Antworten auf zentrale Fragen zum Thema „Fälschungen“ gegeben. Max von Vopelius ist Physiker und Patentanwalt.