Grünstadt LEININGER NACHLESE:

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Wahlen zu organisieren, ist gar nicht so einfach. Um das zu beweisen, muss man nicht nach Österreich schauen, bei einer Verbandsgemeinderatswahl im Rhein-Pfalz-Kreis beispielsweise mussten im Jahr 2014 die Unterlagen für die Briefwähler eingestampft werden, weil bestimmte Linien auf den Wahlzetteln nicht ganz durchgezogen waren. Es handelte sich dabei übrigens um die erste Verbandsgemeinderatswahl einer Fusions-Gemeinde. Sollte auch die Wahl des neuen Rates der Verbandsgemeinde Leiningerland schon unter einem Fehler-Stern stehen? Diesen Eindruck kann man jedenfalls bekommen, wenn man sich den Stimmzettel für die Wahl am 7. Mai anschaut. Als da wären: Wahlvorschlag 1: SPD, Wahlvorschlag 2: CDU, Wahlvorschlag 4: FDP, dann geht’s weiter mit Platz 5 (Grüne), 6 (WG Dennhardt) und 7 (FWG). Tja, wo ist der Wahlvorschlag 3 geblieben, fragen Sie sich? Hält die Verwaltung die 3 für eine Unglückszahl und geht auf dem Stimmzettel deshalb gleich nahtlos zur 4 über? „Nein“, sagt Reinhold Pfuhl von der Verbandsgemeindeverwaltung Grünstadt-Land. Die Nummerierung der Wahlvorschläge richte sich nach der Platzierung der Parteien bei der letzten Landtagswahl und dem Alphabet. Und bei der Landtagswahl 2016 kam die Partei Alternative für Deutschland eben auf Platz 3. Da sie aber im Leiningerland bei der Ratswahl nicht antritt, bleibt die 3 auf dem Stimmzettel ganz einfach frei. So nach dem Motto: Eins, zwei, ... viele. Das Merian-Magazin widmet sich in seiner neuesten Nummer der Pfalz – und unter der Überschrift „Berauschend schön“ beginnt die Pfalz-Reise genau dort, wo die Pfalz am allerschönsten ist: in Sausenheim. Der Autor porträtiert das Weingut von Karoline Gaul und ihrer Schwester Dorothee, die Reise führt ihn dann weiter nach Forst, Hambach und Rhodt bis nach Schweigen-Rechtenbach. Die 33-jährige Karoline Gaul freut sich, dass die Weinstraßen-Reise des Merians an der Nördlichen Weinstraße begonnen hat: „Es tut sich ja viel hier in unserer Region.“ Und dass das gewürdigt werde, sei super. Einen super Satz hatte auch Thomas Neufeld in dieser Woche parat, ein Garten- und Landschaftsbauer aus Weisenheim am Sand, der in Kirchheim den Garten des neuen Restaurants von Manfred Schwarz angelegt hat. Wenn Neufeld über Zedern und Korkeichen, Zypressen und Kirschlorbeeren redet, bekommt man Lust, seine Tage nur noch im „Wohnzimmer im Freien“ zu verbringen. Der Mann mit dem sehr grünen Daumen freut sich so sehr über den Garten, den er beim Sternekoch gestaltet hat, dass er das auch ganz selbstbewusst kundtut: „Wenn das Essen genauso gut ist wie der Garten, wird das ein Erfolg.“ | Ein schönes Wochenende DOPPELTERZEILENUMBRUCH– vielleicht garniert mit einem Ausflug zu blühenden Mandelbäumen – wünscht Kathrin Schnurrer

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