Grünstadt Leininger Nachlese:

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... Verbandsgemeinden Grünstadt-Land und Hettenleidelheim ist auf einem sehr guten Weg, liebe Leserinnen und Leser. Die VG-Bürgermeister Reinhold Niederhöfer und Karl Meister sind – vielleicht auch erst inzwischen – Fusionäre aus vollster Überzeugung. Und sie liegen auch richtig mit der Einschätzung „für den Bürger soll sich so wenig wie möglich ändern – und wenn, dann nur zum Besseren.“ So bleiben die Bürgerbüros an beiden Standorten in Grünstadt und Hettenleidelheim erhalten, werden eventuell sogar im Zuge des Zusammenschlusses noch ausgebaut. Auch für die beiden anderen Knackpunkte hat die Arbeitsgruppe Lösungen erarbeitet: Die Schwimmbäder in Hettenleidelheim und Altleiningen bleiben erhalten, die Abwassergebühren werden nicht erhöht. Für Otto Normalbürger sind das DIE relevanten VG-Zuständigkeiten. Wenn man also weiterhin keine weiten Wege zurücklegen muss, ums Auto oder den Hund anzumelden, und nicht tiefer in die Tasche greifen muss, kann die Verwaltungseinheit gestaltet werden wie sie will. Mit dem neuen VG-Namen Leiningerland wird gar ein Fortschritt erzielt. Denn die bislang holprigen Bezeichnungen VG Grünstadt-Land und Hettenleidelheim haben – sagen wir’s mal so – nicht unbedingt zu einer Identifizierung mit der jeweiligen Gebietskörperschaft beigetragen. Mit Leiningerland sieht das ganz anders aus. Denn mit den Leiningern verbindet die meisten Ortsgemeinden aus der Region eine gemeinsame Historie. Wie so oft ist auch hier der Sport Vorreiter. Schließlich heißt der Fußballwettbewerb der VG Grünstadt-Land schon seit einiger Zeit Leiningerland-Cup. Bereits nächstes Jahr könnte das Turnier um die Vereine aus der VG Hettenleidelheim erweitert werden. Schließlich hat das Hettrumer Äquivalent dieses Jahr gar nicht stattgefunden. Die Vereine würden die Turnier-Aufstockung – noch vor der offiziellen Fusion der Verbandsgemeinden – sicherlich mittragen, um die Attraktivität des Turniers zu steigern. Begegnungen wie Altleiningen gegen Grünstadt, aber auch das Derby Neuleiningen gegen „Hettrum-Wattrum“, also SG Leiningerland, hören sich jedenfalls nicht schlecht an. ... vor dem Sausenheimer Kreisel hat schon einiges mitgemacht. Sie macht die aus Richtung Grünstadt kommenden Verkehrsteilnehmer darauf aufmerksam, dass Richtung Neuleiningen nach wie vor nichts geht. Mehrmals aber wurde sie schon demontiert, die Schilder landeten im Straßengraben oder wurden als Souvenir entwendet. Auch Kritik wurde laut: Daran, dass lange Zeit ein deutlicher Hinweis darauf fehlte, dass Geschäfte und Weingüter in Sausenheim sehr wohl und gut erreichbar sind. Ein handgeschriebenes Plakat erfüllt nun diesen Zweck. Diese Woche nun die Krönung: Laut Beschilderung (siehe unser Privatfoto) durfte eigentlich keiner mehr nach Sausenheim hinein: Unter dem „Durchfahrt-Verboten-Schild“ fehlte gut zwei Tage lang der Hinweis „Anlieger frei“. Zum Glück nahm das niemand ernst. Man stelle sich vor, alle Sausenheimer und die Besucher hätten ihre Autos, aus Richtung Grünstadt kommend, vor dem Sperrschild abgestellt. Wir hätten einen schönen langen Dauerstau bekommen, bis zurück in die Innenstadt. Aber das wäre vielleicht angesichts der vielen Sperrungen, Umleitungen und Staus im Leiningerland nicht mehr aufgefallen. Hätte die Stadtverwaltung einen Mängelmelder eingerichtet, wie das schon im Stadtrat angeregt worden ist, hätte vielleicht die Straßenmeisterei Grünstadt die idiotische Beschilderung schneller ergänzen können. ... dass sich immer wieder ältere Menschen von gemeinen Betrügern mit dem „Enkeltrick“ um viel Geld erleichtern lassen. Da rufen wildfremde Leute an, geben sich als Verwandte in Geldnot aus und bitten um Hilfe. Und einige Senioren versuchen in ihrer Gutgläubigkeit zu helfen und fallen auf den fiesen Trick herein. Man kann sich aber davor schützen: Nicht nach dem Anruf gleich den Sparstrumpf plündern, sondern die vermeintliche Verwandte um einen Besuch bitten – möglichst im Beisein einer Vertrauensperson. Meist hat sich das Thema damit erledigt.

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