Kirchheim Konzert mit Marc und Pierre Hantaï
Beim dritten Konzert der Sommeredition II des Kirchheimer Konzertwinters steht erneut Musik von Johann Sebastian Bach auf dem Programm. Das renommierte französische Brüderpaar Marc und Pierre Hantaï interpretiert am Sonntag, 23. Juli, 17 Uhr, in der St. Andreaskirche in Kirchheim die vier originalen Sonaten für Traversflöte und Cembalo des Barockkomponisten. Diese zählen unbestritten zu den kammermusikalischen Prachtstücken der Musikliteratur.
Marc Hantaï ist dem Kirchheimer Publikum als Traversflötist aus den beiden Graupner-Kantatenprojekten von 2017 und 2018 in bester Erinnerung und konnte schon damals uneingeschränkt überzeugen. Er war Schüler von Barthold Kuijken am königlichen Konservatorium für Musik in Brüssel und schloss diese Studien 1986 mit Auszeichnung ab.
Der Traversflötist war einige Jahre Barthold Kuijkens Assistent am Konservatorium in Brüssel. Seit 2008 unterrichtet er an der Schola Cantorum Basiliensis - Hochschule für Alte Musik in Basel.
Pierre Hantaï interessierte sich in jungen Jahren leidenschaftlich für Malerei, doch hinterließ freilich die Begegnung mit Bachs Musik den bleibenderen Eindruck. Auch prägte ihn der Einfluss Gustav Leonhardts so nachhaltig, dass er das Cembalospiel erlernte, zuerst alleine, dann unter Führung des amerikanischen Cembalisten Arthur Haas wie auch später unter Leonhardt selbst. Gleichzeitig übte er sich in kammermusikalischem Spiel zusammen mit seinen Brüdern Marc (Traversflöte) und Jérôme (Viola da Gamba) und gab erste Konzerte als Solist oder mit seinen Brüdern.
Der Eintritt ist frei – um angemessene Spenden wird gebeten. Weitere Infos unter www.konzertwinter.de.