Grünstadt
Konzert „Choral Symphonics“ begeistert in Grünstadt
Stehender Applaus am Ende des Konzertes „Choral Symphonics“ am Sonntagnachmittag im gut besuchten Weinstraßencenter. Und das bei Hochsommerwetter und nicht wenigen Konkurrenzveranstaltungen in der nahen Umgebung. Welch ein Zuspruch! Zweifelsohne ein Beleg dafür, daß der Kirchheimer Frauenchor Dreiklang unter der Leitung von Kathrin Presser den gewissen Bekanntsheitsgrad erreicht hat. Es war wohl auch eine Superidee, weitere Musikergruppen mit auf eine Drei-Städte-Tournee zu nehmen.
Stehender Applaus am Ende des Konzertes „Choral Symphonics“ am Sonntagnachmittag im gut besuchten Weinstraßencenter. Und das bei Hochsommerwetter und nicht wenigen Konkurrenzveranstaltungen in der nahen Umgebung. Welch ein Zuspruch! Zweifelsohne ein Beleg dafür, dass der Kirchheimer Frauenchor Dreiklang unter der Leitung von Kathrin Presser den gewissen Bekanntheitsgrad erreicht hat. Es war wohl auch eine Superidee, weitere Musikergruppen mit auf eine Drei-Städte-Tournee zu nehmen.
Große Kapelle im „Orchestergraben“
Das ist zum einen das mit rund 60 Instrumentalisten bestückte Blasorchester Sportunion (SU) Mühlheim am Main mit dessen Leiter Sven Greifenstein, das im „Orchestergraben“ den gesamten Platz vor der Bühne einnahm. Auf der Bühne standen, überwiegend gemeinsam singend, der Kirchheimer Dreiklang-Frauenchor, der moderne gemischte Chor Inspiration aus Schifferstadt und das Solisten-Quartett vom Kinder- und Jugendchor Juventus Vocalis (Dannstadt-Schauernheim). Allen Chorgruppen steht bei den Proben die Großkarlbacherin Kathrin Presser vor, die ihr Hobby zum Beruf gemacht hat und unter anderem Stimmenpädagogin und Diplom-Opernsängerin ist. Sie wirkte als Solistin mit, während Greifenstein das Gesamtdirigat innehatte. „Rund 100 Musikerinnen und Musiker überreichen am sonnigen Sonntagnachmittag einen bunten Strauß an Melodien“, ließ Moderator Thilo Schäfer, Posaunist im Blasorchester, zwischendurch wissen.
Witzige Anekdoten zwischendurch
Mit witzigen Anekdoten führte er in die einzelnen Vorträge ein und durchs unterhaltsame Programm. Dieses enthielt so ziemlich alles, was dem Publikum gefiel: viel Bekanntes aus Oper, Operette, Musical, auch aus dem Film- und Pop-Genre. Der Gefangenenchor aus der Verdi-Oper „Nabucco“ war so ein musikalischer Herzens-Öffner, dem unter anderem das Vilja-Lied aus Lehars Operette „Die lustige Witwe “ mit Solistin Presser folgte. Allzugerne gaben sich die Zuhörer „Gabriellas Song“ aus dem Film „ Wie im Himmel “ hin . Gleiches galt für das Medley „Moments For Morricone“, intoniert von Orchester, Chören und Solistin; Filmmelodienklassiker der Italo-Western lebten auf bei „Spiel mir das Lied vom Tod“, die durch die Prärie reitende, staubaufwirbelnde Schurken vorm inneren Auge erscheinen ließen. Enno Morricone lieferte Mitte der 1960er Hit für Hit dem erfolgreichen Filmemacher Sergio Leone, Komponist und Regisseur erwiesen sich als Dream-Duo.
Ohrwürmer aus Bond-Filmen
Ebenso als Ohrwürmer geblieben bis heute – die Erfinder sind andere – sind die Bond-007-Titel-Songs. Presser brachte „Goldfinger“ und „ Your Eyes Only“ (Sheena Easten) mit. Im Melodienstrauß verpackt waren auch Auszüge aus den Musicals „Elisabeth“, „Hairspray“ und „Les Miserables“ mit verschiedenen Solisten. Eine Widmung gehörte Abba mit deren größten Erfolgen, wobei Emma Mattinger, eine Schülerin von Presser, mit „I Have A Dream“ beeindruckte. Als Zugabe wurde von allen Mitwirkenden das bombastische Werk von Freddie Mercury „Bohemian Rhapsody“ zu Gehör gebracht, durchaus passend angesichts zweier hervorragender Chöre, einem vielseitigen Blasorchester, einem gefällig-lockeren Jugend-Quartett und ausdruckstarken Solisten.
Die „ Choral Symphonics “ treten nach Schifferstadt und Grünstadt noch einmal am Sonntag, 22. September, 16 Uhr, zum Abschluss der Drei-Städte-Tour, in Mühlheim am Main in der Willy-Brand-Halle, auf. Der Eintritt ist frei.