Grünstadt Kommentar: Warum nicht?

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Die Grünen hätten nichts zu verlieren, wenn sie bei der Wahl des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Leiningerland antreten würden.

Es war eine gute und notwendige Diskussion, die die Mitglieder des Grünen-Ortsverbandes Leiningerland am Freitagabend geführt haben. Die Frage, ob man bei der Wahl des Bürgermeisters für die Verbandsgemeinde Leiningerland einem AfD-Kandidaten das Feld überlassen will, der vermutlich eine ganz andere Sicht auf die Dinge hat, ist berechtigt. Diese politische Frage müssen die Grünen für sich klären. Eine weitere Frage ist, ob man es sich antun will, als Kandidat bei einer Wahl anzutreten. Man braucht ein dickes Fell in der Politik. Deswegen ist es verständlich, dass Annette Maurer über diesen Schritt – den sie für sich eigentlich nicht erwogen hatte – erst einmal nachdenken will. Die Grünen hätten jedoch nichts zu verlieren, wenn sie eine Kandidatin stellen würden. Es ist anzunehmen, dass diese Wahl ohnehin nicht im ersten Anlauf entschieden wird, wenn sich neben den bislang bekannten Kandidaten Reinhold Niederhöfer (SPD) und Frank Rüttger (CDU) auch ein Kandidat der AfD für den Bürgermeister-Job bewirbt. Die Grünen hätten aber mit einer Kandidatur gezeigt, dass es ihnen wichtig ist, Farbe zu bekennen.

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