Grünstadt KOmmentar: Noch viel Beratungsbedarf

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Es kann nur einen Partner für die VG Hettenleidelheim geben und der muss, wenn die Kreisgrenze nicht fällt und auch eine Zerschlagung der Verbandsgemeinde nicht gewünscht werden sollte, Verbandsgemeinde Grünstadt-Land heißen. Sicher gibt es da die ewig Gestrigen, die der Ansicht sind, dass der nördliche und südliche Teil der VG Hettenleidelheim selbst nach 40 Jahren nie eine Einheit geworden sind. Es gibt auch bereits Kooperationen mit Eisenberg. Doch wenn hier eine VG Eistal-Leiningerland entstehen sollte, dann müssten Ramsen, Eisenberg und Kerzenheim aus dem Donnersbergkreis gelöst werden, um massive Nachteile – beispielsweise beim Bodenrichtwert der Grundstücke der Bürger – zu vermeiden. Denn die VG Hettenleidelheim gehört gerade noch zur Metropolregion Rhein-Neckar, die VG Eisenberg hingegen nicht. In Tiefenthal hat sich der Gemeinderat genau aus diesen Gründen bereits überwiegend pro Grünstadt entschieden. Keine Alternative – auch wenn Karl Meister positive Gespräche geführt hat – kann die Stadt Grünstadt sein, die ihren verbandsfreien Status opfern müsste und dann mit der VG Hettenleidelheim zusammen drei Schwimmbäder unterhalten müsste – um nur ein Problem zu nennen. Ganz zu schweigen davon, dass diese VG-Konstellation vom Gebiet der VG Grünstadt-Land räumlich getrennt ist. Hier wird es viel Beratungsbedarf geben. Dem Bürger aber kann es letztlich egal sein, wo er verwaltet wird, sofern der Service wie Meldeamt und Kfz-Anmeldung möglichst nah an seinem Wohnort zu finden sind und Gebühren nicht teurer werden.

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