Grünstadt KOMMENTAR: Klassischer Konflikt

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Die FWG will die neue

Verbandsgemeinde mit neuen

Gesichtern gestalten.

Es ist ein klassischer Generationenkonflikt, der sich in der Freien Wählergruppe Leiningerland Bahn gebrochen hat: Auf der einen Seite steht mit Jürgen Schraut ein Mann, der jahrzehntelange kommunalpolitische Erfahrung mitbringt und der im vergangenen Jahr gerade auch deswegen zum Vorsitzenden des neugegründeten FWG-Gemeindeverbandes Leiningerland gewählt worden ist. Auf der anderen Seite fürchten sich die jüngeren FWG-Leute vor der Außenwirkung, die es hätte, wenn sie einen 75-jährigen Mann mit dem Amt des Beigeordneten betrauen würden. Noch dazu für eine Verbandsgemeinde, die neu entsteht und Aufbruch verkörpern sollte. Es ist anzunehmen, dass die Beigeordneten-Frage letztlich den Ausschlag für die „Alters-Ratschläge“ der jüngeren FWG-Leute an Jürgen Schraut und dessen Rückzug gegeben hat. Denn ihn als 74-Jährigen zum Gemeindeverbandsvorsitzenden zu wählen, um dann ein Jahr später festzustellen, dass er mit 75 zu alt sei für dieses Amt, wäre doch reichlich seltsam.

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