Fussball
Jugendkreispokal-Finaltag: Sausenheimer B-Jugend triumphiert
Für die D-Junioren der JSG Kirchheim/Obersülzen gab es im Endspiel gegen Gastgeber VfR Frankenthal nichts zu holen. 1:4 unterlag die Mannschaft von Trainer Alex Bona. Für die JSG war jedoch der Einzug ins Finale schon ein Gewinn. Denn der Weg dahin war beschwerlich. „Wir hatten Corona-bedingt viele Ausfälle zu beklagen“, sagte Bona. Die Spieler, die aus insgesamt acht Orten kommen, sollen vor allem Spaß am Fußball haben. Daher hätten die Verantwortlichen schon während der Saison viel Wert auf das Zusammenwachsen der Mannschaft gelegt.
So war das Team samt Trainer beim Fußballgolf und spielte im Training auch mal Rugby. All das sollte das Wir-Gefühl stärken. Das machte sich nach der Finalniederlage bemerkbar. Die Spieler trösteten sich auf der Bank gegenseitig. Traurig war der Trainer allerdings nicht. Im Gegenteil. Im extra angefertigten Finalshirt, das die Verantwortlichen als Dankeschön für die Mannschaft trugen, stand er nach der Partie stolz Rede und Antwort.
Pokal der bessere Wettbewerb
„Wer kann schon von sich behaupten in einem Pokalfinale gestanden zu haben?“, fragte er. Es war der bessere Wettbewerb für die JSG in der Spielzeit. In der Kreisliga konnte die D-Jugend eher wenig bejubeln, befindet sie sich doch auf dem neunten Tabellenplatz in der Zwölferliga. „Wir sind ein gebeutelter Haufen. Corona hat auch hier oft zugeschlagen“, begründete Bona das bisherige Abschneiden.
Zudem fehle ein Knipser im Sturm, beklagte der Trainer. Zu Saisonbeginn sei dieser noch vorhanden gewesen, dann wechselte der Spieler aber zum 1. FC Kaiserslautern. Auch ohne ihn will die D-Jugend die Saison noch ordentlich zu Ende bringen. Mit einem zweiten Platz im Pokalwettbewerb sollte ein Anfang gemacht sein.
Klare Sache für Sausenheim
Sehr klar gewannen indes die B-Junioren des TuS Sausenheim ihre Finalpartie gegen den FC Rhein-Haardt. Mit 7:0 triumphierte die Mannschaft von TuS-Trainer Christian Möhrer über den Jugendförderverein von ASV Maxdorf, ASV Fußgönheim und SV Ruchheim. Dass es so deutlich werden würde, hatte Möhrer nicht erwartet. Zwar kennt der Trainer das Potenzial seines Teams, doch das hatte am Vortag noch etwas gefeiert, und der Coach vermutete böses. „Da hatten wir wirklich etwas Angst, dass das Auswirkungen haben könnte“, gab der Trainer zu.
Diese Gedanken konnte er nach einer guten halben Stunde ad acta legen. Von da an zeigten die Sausenheimer, warum sie den FC Rhein-Haardt schon in der Liga zweimal bezwungen haben – und sorgten für die dritte Niederlage. Besonders auffällig war dabei ein Stürmer. Mit seinen vier Toren schoss Offensivmann Carlo Bornewasser den TuS zum Titel. „Das ist ein tolles Gefühl, die Tore zu schießen. Ich freue mich aber noch mehr für die Mannschaft“, sagte Bornewasser.
TuS kann zweiten Titel klar machen
Der Stürmer kann kommende Woche ein zweites Mal jubeln. Dann hat der TuS die Möglichkeit, die Meisterschaft klarzumachen. Auch deswegen war für Sonntag keine Party geplant. Sie soll am kommenden Wochenende mit dem Gewinn des Doubles folgen. „Die Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg in die Landesliga sind unser Ziel“, sagte Christian Möhrer.