Kirchheim Jüdischer Friedhof: Zaun soll erneuert werden

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Die Zaunanlage rund um den jüdischen Friedhof in Kirchheim ist in einem schlechten Zustand. Teilweise ist sie provisorisch geflickt. Die Einfriedung soll nun – beschränkt auf eine Höhe von 1,60 Meter – auf einer Länge von 75 Metern erneuert werden.

„Den richtigen Topf für einen Zuschuss zu finden, war nicht einfach, aber letztendlich haben wir eine Zuwendung genehmigt bekommen“, berichtete der Erste Beigeordnete Frank Kohnle (FWG). Vom „Hilfsfonds für Instandsetzungs- und Pflegemaßnahmen im Bereich der jüdischen Friedhöfe“ wird das Projekt in Höhe von 75 Prozent der Kosten, aber maximal 5002 Euro, gefördert. Allerdings nur, wenn das Projekt bis zum 31. März abgeschlossen ist.

Dem Bau- und Friedhofsausschuss lagen am Montag zwei Angebote vor. Bei dem teureren waren auch der Abriss des Maschendrahtzauns und der Einsatz eines Baggers einkalkuliert. „Die Fundamente müssen aber nicht raus und es reicht ein Erdbohrer“, erläuterte Kohnle auf Nachfrage von Thomas Dhonau (SPD). Wieso man nicht bei der bisherigen Art der Einfriedung bleiben könne und jetzt ein 1600-Millimeter-Stabgitterzaun errichtet werden müsse, wollte Robert Weiß (Kirchheimer Liste) wissen. „Weil nur das förderfähig ist und nach Überzeugung der ADD die Gefahr von Vandalimusschäden reduziert“, sagte der Beigeordnete. Einstimmig erhielt die Bad Dürkheimer Firma Montagebau Simon den Zuschlag für die Bruttosumme von 7497 Euro.

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