Handball
HSG Eckbachtal muss bei Krisengipfel auf wichtigen Spieler verzichten
Es geht aktuell Schlag auf Schlag für die Handballer der HSG Eckbachtal. Eine wichtige Partie folgt der nächsten. Und so ist auch die Begegnung gegen die VTZ Saarpfalz am Sonntag um 17 Uhr in der Dirmsteiner Sporthalle ein richtungsweisendes Duell für die Mannschaft von HSG-Coach Thorsten Koch.
Mit einem Sieg könnte sich Eckbachtal absetzen und zu anderen Teams im Mittelfeld der Tabelle aufschließen. Bei einer Niederlage rutschen die „Gekkos“ tiefer in den Kampf gegen den Abstieg. Genau das will der Übungsleiter der Eckbachtaler vermeiden. „Da brauchen wir kein diplomatisches Geplänkel oder irgendwelche Floskeln raushauen. Es ist klar. Wir haben ein Heimspiel. Das Hinspiel gegen VTZ haben wir verloren. Wir wollen und müssen den Abstand nach unten halten“, sagt Koch. Respekt hat er dennoch vor dem Gegner aus Zweibrücken – auch, wenn die VTZ erst drei Spiele für sich entscheiden konnte.
Aus der Niederlage Schlüsse gezogen
Der Kader der Gäste sei nicht so schwach, wie es der Tabellenplatz aussage, sagt Koch. „Sie haben einige starke Rückraumspieler, einen sehr präsenten Kreisläufer und erfahrene Torhüter“, lobt der Coach die Gäste. Allzu sehr auf die VTZ schaut Koch jedoch nicht. Vielmehr arbeitet er mit seiner Mannschaft nach sieben Niederlagen aus den vergangenen acht Partien daran, wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden: „Wir arbeiten an Kleinigkeiten und weniger auf den Gegner hin. Wir wollen uns insgesamt stabilisieren“, beschreibt der Coach grob die Inhalte der Trainingswoche.
Vergessen hat er die 31:34-Niederlage gegen die HSG Worms vom vergangenen Wochenende nicht. Koch hofft, dass seine Mannschaft daraus ihre Schlüsse gezogen hat. Vor allem die entscheidenden Momenten, in denen die „Gekkos“ das Spiel auf ihre Seite hätte ziehen können, nutzte die Koch-Sieben nicht. „Es geht darum, am Wochenende nicht die gleichen Fehler zu machen und ein gutes Spiel zu zeigen“, fordert Koch von seiner Mannschaft.
Angespannt ins Spiel
Nicht dabei sein wird Kreisläufer Fabian Quandt. „Er muss arbeiten. Das trifft uns sehr, denn er hat in Worms in der ersten Halbzeit ein gutes Spiel gemacht und ist gut drauf“, sagt Koch. „Traktor“, wie Quandt von seinen Mitspielern und dem Trainer genannt wird, ist sowohl in der Abwehr als auch als Anspielstation am Kreis wichtig für die HSG.
Ganz so unbekümmert scheinen die Eckbachtaler nicht ins Spiel zu gehen. „Es ist okay, wenn man angespannt in ein Spiel geht. Das muss man dann aber in Motivation umwandeln“, erwartet Koch von seinen Schützlingen, dass sie das Spiel kontrollieren.