Leiningerland
Grundstücke für Schule sollen gekauft werden
Über den Sachstand beim Neubau und den Sanierung der Grundschulen Kirchheim-Kleinkarlbach, Ebertsheim und Gerolsheim-Laumersheim ist in der gemeinsamen Sitzung des Bau-, Energie- und Umweltausschusses sowie des Haupt- und Finanzausschusses der Verbandsgemeinde Leiningerland am Donnerstagabend informiert worden. Demnach ist in Kirchheim Kontakt zu Grundstückseigentümern am geplanten Standort für das neue Schulgebäude in der Weisenheimer Straße aufgenommen worden. Durch den Kauf zusätzlicher Flächen könnte die Bebaubarkeit des Grundstücks verbessert werden, erklärte Verbandsbürgermeister Frank Rüttger (CDU). Ferner bereite ein Architekturbüro gerade die Unterlagen vor, die für eine europaweite Ausschreibung des Planungsauftrags benötigt werden. Sie soll im Oktober oder November dieses Jahres erfolgen. Der Förderantrag für dieses Bauprojekt soll im Jahr 2022 gestellt werden. Selbiges gilt für den Förderantrag zur Sanierung der Grundschule Ebertsheim, für die die erforderlichen Vorplanungsleistungen bereits erstellt wurden. Aufgrund der ermittelten Baukosten von rund 2,2 Millionen Euro wird auch hier eine europaweite Ausschreibung erforderlich. Noch nicht ganz so weit sind die Pläne für die Grundschule Gerolsheim-Laumersheim gediehen, die aktuell zwei Standorte hat. Die Kostenberechnungen sollen laut Rüttger bis Juli dieses Jahres vorliegen. Anschließend müsse mit der zuständigen Fachbehörde, der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion in Trier, geklärt werden, ob es in Zukunft bei zwei Standorten bleiben, oder ob – wie in Kirchheim und Kleinkarlbach – ein gemeinsamer Neubau errichtet werden soll. Auch hier wird wegen der hohen Baukosten eine europaweite Ausschreibung erforderlich werden. Der Förderantrag für das Projekt soll im Jahr 2023 gestellt werden.