Grünstadt Gefahrstoffzug einsatzbereit

Wegen des Explosionsunglücks bei der BASF haben sich gestern auch Feuerwehren aus dem Leiningerland auf einen möglichen Einsatz vorbereitet: Wie Wehrleiter Karlheinz Stark auf Anfrage mitteilte, wurde die Grünstadter Wehr kurz nach 13 Uhr informiert und der Gefahrstoffzug des Landkreises, der in Grünstadt und in Haßloch stationiert ist, in Alarmbereitschaft versetzt.
Im Grünstadter Gerätehaus im Nordring versammelten sich daraufhin die 20 Mann des Gefahrstoffzuges der örtlichen Wehr. Auch die Wehren aus Obrigheim und Dirmstein mit zusammen ebenfalls 20 Mann und zwei Löschfahrzeugen fanden sich in Grünstadt ein. Koordiniert worden sei die Alarmierung durch den Kreisfeuerwehrinspekteur in Bad Dürkheim, so Starck. Vor Ort im Gerätehaus seien auch die Führungskräfte der Feuerwehren der Stadt Grünstadt und der Verbandsgemeinden Grünstadt-Land und Hettenleidelheim gewesen. Gegen 17 Uhr sei die Alarmierung aufgehoben worden. Es sei aber nicht auszuschließen, dass die Wehren in der Nacht erneut in Alarmbereitschaft versetzt würden, je nachdem, wie sich die Lage in Ludwigshafen entwickele. Das Kriseninterventionsteam des Fördervereins Erweiterter Rettungsdienst (FERD) war bis gestern Abend von einem Einsatz „verschont geblieben“, wie FERD-Vorsitzender Michael Feneis auf Anfrage sagte. Es sei aber möglich, dass sein Team noch angefordert werde, um die Ludwigshafener Kollegen abzulösen. |cn