Grünstadt Erste Beiträge sind schon da
Auch bei seiner der 31. Auflage soll der Mundartwettbewerb Dannstadter Höhe groß herauskommen. Die ersten Dichter stehen schon in den Startlöchern, während die Bewerbungsphase noch läuft. Und die Organisatoren feilen am Programm. Wer denkt da noch daran, dass das alles 1988 mit ein paar Gedichten zum Radieselfest begonnen hat?
Mundart ist ein Stück Heimat. Sie schafft Identität. Und sie liegt im Trend – da ist es also kein Wunder, dass die Dannstadt-Schauernheimer an dem Wettbewerb festhalten wollen, den sie jedes Jahr mit der Kreisvolkshochschule veranstalten und bei dem Beiträge in Pfälzer Mundart in den Kategorien „Dichtung“ und „Prosa“ präsentiert werden. Die Teilnehmer kommen aus der Pfalz sowie den umliegenden Regionen. Höhepunkt des Wettbewerbs ist alljährlich die Festveranstaltung der Preisträger, die in diesem Jahr am 18. Mai stattfinden soll. Die ersten Mundart-Autoren haben sich laut Ute Günther, Pressesprecherin der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim, schon ans Werk gemacht. Die ersten Beiträge seien bereits abgegeben worden. „Schaut man auf die Wohnorte der Teilnehmer, so zeigt sich die überregionale Bedeutung des Wettbewerbs“, sagt Günther. Der Einsendeschluss für die Beiträge ist am 1. April. Mitmachen kann jeder, der sich der Pfälzer Mundart verbunden fühlt, unabhängig vom Wohnort, heißt es in den Regularien. Neben Geld- und Sachpreisen in den Kategorien „Dichtung“ und „Prosa“ werden wieder ein Publikumspreis sowie der Sonderpreis des Kultur- und Heimatkreises Dannstadter Höhe ausgelobt. Nach 30 Jahren soll es aber auch ein paar Neuerungen geben – habe sich der Wettbewerb seit seiner Gründung doch immer wieder verändert, so wie auch Sprache stetig im Wandel ist. Aus ein paar anlässlich eines Chorjubiläums im Jahr 1988 vorgetragenen Gedichten hat sich Günther zufolge längst ein renommierter und überregional beachteter Wettbewerb entwickelt. Das 30-jährige Bestehen im vergangenen Jahr sei auch zum Anlass genommen worden, wieder Neues auf den Weg zu bringen. So soll nun dem mündlichen Vortrag mehr Gewicht zufallen, beim Rahmenprogramm besondere Akzente gesetzt werden und die Vorjahressieger sollen künftig die Jury im Folgejahr unterstützen. „Darüber hinaus gibt es jede Menge weitere Ideen – man darf also gespannt sein“, heißt es in einer Pressemitteilung der Verbandsgemeinde.